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Institut français Köln

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Sachsenring 77
Köln, 50677 Deutschland
06November | Mi | 2013

A Boire et à Manger – Kann denn Kochen Sünde sein?

Guillaume Long wurde am 3. September 1977 in Genf geboren. Er studierte visuelle Kommunikation und arbeitet seit seinem Abschluss 2002 als Illustrator und Comiczeichner. 2003 gewann er den renommierten Rodolphe-Töpffer-Preis der Stadt Genf. Er ist begeisterter Hobbykoch und in Frankreich durch seinen Blog "À boire et à manger" ("Über Trinken und Essen") bekannt geworden, den er auf der Seite der Tageszeitung Le Monde betreibt. Neben Comics hat Guillaume auch zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht, u. a. die schräge Superheldenpersiflage "Schnullermän", die 2013…

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27November | Mi | 2013

Birgit Weidt: Liebeserklärung an die Réunion

"Die Insel des ewigen Frühlings" ist eine spannende Lektüre für La Réunion-Liebhaber und die, die es werden wollen, für Honeymooner und Familien auf Reisen, für Wander- und Naturfreaks - und für alle Weltreisenden von 8 bis 88. Veranstaltungspartner: Malik-Piper-Verlag, Bureau du livre de l’Ambassade de France à Berlin Eintritt: frei

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06April | So | 2014

In Koli Jean Bofane: Sinusbögen überm Kongo

Célio lebt in Kinshasa und arbeitet hart, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Freunde nennen ihn Célio Mathématik, denn seine ganze Liebe gilt dieser Disziplin. Da wird der Direktor eines Büros, das im Auftrag des Präsidenten mit diffizilen und geheimen Aufgaben befasst ist, auf ihn aufmerksam.Célios Bemühungen, das gesellschaftliche Ungleichgewicht in eine Balance und die institutionalisierte Wirrnis in eine geregelte Bahn zu lenken, haftet natürlich etwas Komisches an, das sich auch im Stil Bofanes niederschlägt. Bildreich und voller Melodie schildert…

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24Oktober | Fr | 2014

Jean-Philippe Toussaint: Nue-Nackt

Ein Kleid aus Honig bildet den Höhepunkt der Herbstkollektion, die Marie in Tokyo präsentiert. Nackt, nur mit glänzender Süße überzogen, schreitet das Mannequin über den Laufsteg, gefolgt von einem lebenden Bienenschwarm. Ein erhabener und doch fragiler Moment, der erst Perfektion erlangt, als die minutiöse Planung dramatisch scheitert... Mit dieser umwerfenden Szene beginnt der neue Roman von Jean-Philippe Toussaint um die Modeschöpferin Marie Madeleine Marguerite de Montalte. Am Ende des gemeinsamen Sommers wartet der Erzähler vergeblich am Fenster seiner Pariser Wohnung…

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20April | Mo | 2015

Marcelino Truong: Ein schöner kleiner Krieg

Der Bürgerkrieg in Vietnam zählt zu den bedeutendsten Kriegsschauplätzen nach 1945, zeigt er doch, dass der Kalte Krieg weder kalt noch die USA allmächtig waren. 40 Jahre nach Kriegsende erzählt der vietnamesische Comiczeichner Marcelino Truong in Ein schöner kleiner Krieg von seiner Kindheit in der Hauptstadt Saigon, als die Fronten sich verhärteten und der Konflikt an Schärfe und Brutalität zunahm. Truong erzählt die Geschichte aus der Sicht des kleinen Jungen, der er zu der Zeit war. Da Truongs Familie der…

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04Mai | Mo | 2015

Jérôme Ferrari: Das Prinzip

Helgoland, frühe Zwanziger Jahre: Werner Heisenberg formuliert die Theorie der Unschärferelation und hebt damit die Gesetze der klassischen Physik ebenso aus den Angeln wie das über Jahrhunderte wissenschaftlich geschärfte Weltbild. Ausgehend von dieser Verunsicherung macht Jérôme Ferrari in seinem Roman Verbindungslinien sichtbar, die seitdem Physik und Wissenschaft, Sprache und Literatur, Kultur und Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erschüttern. Er schildert, wie die Nationalsozialsten die Sprache vergiften und mit ihrem Terror das politische und kulturelle Leben bis in den tiefsten Kern zersetzen,…

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07Mai | Do | 2015

Aurélie Thépaut, Patrick Joseph: Prévert, la vie en vers

Prévert, la vie en vers ist ein musikalisches Theaterstück der deutsch-französischen Theatergruppe TEDSOUKA. Aus Gedichten und Liedern von Jacques Prévert kombinieren die Künstler des Ensembles eine Geschichte, die unsere sein könnte. In seinen berühmten Paroles kleidete Prévert solche innersten Bewegungen menschlichen Seins in so poetische wie konkret lebensnahe Worte. Für ihr Theaterstück setzen die Akteure Auszüge aus diesen lyrischen Kunstwerken mit viel Empathie, Humor und Charme auf Französisch und Deutsch in Szene. Ihre Figuren hoffen, lieben, hassen, finden und trennen…

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26September | Sa | 2015

Gila Lustiger: Die Schuld der anderen

Zehn Zeilen – mehr hat Marc Rappaport einem 27 Jahre zurückliegenden Prostituiertenmord, der jetzt durch DNA-Abgleich gelöst sein soll, nicht zu widmen gedacht. Und doch will er mehr über die Geschichte der jungen Frau erfahren, die mit 18 aus der Enge ihrer Industriekleinstadt nach Paris floh, um zu studieren, und dort in die Prostitution schlitterte. Dabei stößt er bald auf einen Skandal von schockierendem Ausmaß, der die unlösbaren Verstrickungen von Wirtschaft, Geld und Politik durchscheinen lässt. Was als klassische Ermittlungsgeschichte…

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28Januar | Do | 2016

LESUNG: YANNICK HAENEL – “DIE BLEICHEN FÜCHSE”

Yannick Haenel erzählt eine aufwühlende Geschichte, die jedem passieren könnte. Sein Held ist ein französischer Bürger, der seinen festen Platz in der Gesellschaft hatte. Doch er verliert erst seine Arbeit, dann seine Wohnung und gerät auf die Seite derer, die nichts haben.Jean Deichel ist dreiundvierzig Jahre alt, als er in ein Auto zieht. Im Handschuhfach liegt «Warten auf Godot», darin blättert er gelegentlich, ansonsten beobachtet er das Treiben in der Pariser Rue de la Chine, wo der Renault 18 parkt.…

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28April | Do | 2016

SHUMONA SINHA – ERSCHLAGT DIE ARMEN

Eine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch Erschlagt die Armen! ist Titel eines Prosagedichts von Charles Baudelaire, und die Protagonistin dieses Romans scheint ihn wörtlich genommen zu haben: Die junge Frau schlägt einem Migranten in der Metro eine Weinflasche über den Kopf und findet sich in Polizeigewahrsam wieder. Dort soll sie sich erklären: Was treibt eine dunkelhäutige Frau indischer Abstammung, die in der Asylbehörde als Dolmetscherin zwischen Asylbewerbern und Beamten vermittelt, zu einer solchen Tat? Täglich übersetzt sie das Jammern und…

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Erschlagt die Armen! – Der Skandalroman aus Frankreich

Erschlagt die Armen! (Edition Nautilus) von der in Kalkutta geborenen Autorin Shumona Sinha hat in Frankreich für Furore gesorgt: Eine junge Inderin, die bereits mehrere Jahre in Paris lebt und für die Asylbehörde als Übersetzerin arbeitet, wird festgenommen, weil sie einem Migranten eine Weinflasche auf den Kopf geschlagen hat. Was ist passiert, dass diese Frau von einer Woge des Hasses übermannt wurde? Vielleicht sind die Gründe in ihrer Zerrissenheit zu finden. Auch nach Jahren ist sie nicht vollständig zu einem…

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Erschlagt die Armen!

Erschlagt die Armen! ist Titel eines Prosagedichts von Charles Baudelaire, und die Protagonistin dieses Romans scheint ihn wörtlich genommen zu haben: Die junge Frau schlägt einem Migranten in der Metro eine Weinflasche über den Kopf und findet sich in Polizeigewahrsam wieder. Dort soll sie sich erklären: Was treibt eine dunkelhäutige Frau indischer Abstammung, die in der Asylbehörde als Dolmetscherin zwischen Asylbewerbern und Beamten vermittelt, zu einer solchen Tat? Täglich übersetzt sie das Jammern und die Lügen der Asylbewerber, deren offensichtliches…

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30Mai | Mo | 2016

BOUALEM SANSAL – 2084

Eine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch   In Abistan, einem riesiges Reich der fernen Zukunft, bestimmen die Verehrung eines einzigen Gottes und das Leugnen der Vergangenheit das Herrschaftssystem. Jegliches individuelles Denken ist abgeschafft; das Eingeschworensein auf ein allgegenwärtiges Überwachungssystem steuert die Ideen und verhindert abweichendes Handeln. Offiziell heißt es, die Bevölkerung lebt einvernehmlich und im guten Glauben. Doch Ati, der Protagonist dieses Romans, der ausdrücklich anknüpft an Orwells Klassiker 1984, hinterfragt die vorgegebenen Direktiven: Er macht sich auf die Suche nach…

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Lesung: Boualem Sansal- 2084. Das Ende der Welt.

In Abistan, einem riesiges Reich der fernen Zukunft, bestimmen die Verehrung eines einzigen Gottes und das Leugnen der Vergangenheit das Herrschaftssystem. Jegliches individuelles Denken ist abgeschafft; das Eingeschworensein auf ein allgegenwärtiges Überwachungssystem steuert die Ideen und verhindert abweichendes Handeln.Offiziell heißt es, die Bevölkerung lebt einvernehmlich und im guten Glauben. Doch Ati, der Protagonist dieses Romans, der ausdrücklich anknüpft an Orwells Klassiker „1984“, hinterfragt die vorgegebenen Direktiven: Er macht sich auf die Suche nach einem Volk von Abtrünnigen, das in einem…

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26Oktober | Mi | 2016

MATHIAS ENARD – KOMPASS

Eintritt: 10,-€ / 8,-€ | Mitglieder des Literaturhauses 6,-€ Eine Veranstaltung auf Französisch und Deutsch   Kompass ist das Buch der Stunde: eine leidenschaftliche Beschwörung der jahrhundertelangen Passion des Westens für die orientalische Kultur. Unter dem Schock einer alarmierenden medizinischen Diagnose verbringt Franz Ritter, Musikwissenschaftler in Wien, eine schlaflose Nacht. Er begibt sich im Geiste noch einmal an die Orte seiner Forschungsreisen: Istanbul, Damaskus, Aleppo, Palmyra – alles Städte, die für ihn untrennbar mit Sarah verbunden sind, der berühmten Orientalistin, seiner…

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Mathias Énard: Der Prix Goncourt 2015

Die orientalische Kultur fasziniert den Westen von jeher. Diese Faszination überträgt Mathias Énard mit Kompass (Hanser) in eine Beziehung: Unter dem Schock einer alarmierenden medizinischen Diagnose verbringt Franz Ritter, Musikwissenschaftler in Wien, eine schlaflose Nacht. Er begibt sich im Geiste noch einmal an die Orte seiner Forschungsreisen: Istanbul, Damaskus, Aleppo, Palmyra – alles Städte, die für ihn untrennbar mit Sarah verbunden sind, der berühmten Orientalistin, seiner großen Liebe. Seine Erinnerung zaubert immer mehr Fakten, Romanzen und Geschichten hervor, die alle von…

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18September | Mo | 2017

Gewaltiger Glücksfall: Édouard Louis

»Der Debütroman von Édouard Louis war ein literarischer Schock. Der zweite ist noch stärker und macht Louis zu einem der bedeutendsten Autoren seiner Generation.«

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24April | Di | 2018
10September | Mo | 2018
01Oktober | Mo | 2018

Alexander Oetker – Lesung im Institut franҫais

Alexander Oetker, langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv, liebt die Grande Nation – und diese Liebe ist ansteckend. Lebendig und unterhaltsam erzählt er in seinem Kriminalroman »Château Mort« von Land, Leuten und natürlich von Mord. Und das alles vor der Kulisse des wohl kuriosesten Marathons der Welt. Beim Marathon du Médoc treten die Läufer in bunten Kostümen an und werden von den Weingütern entlang der Strecke auch noch mit Rotwein verköstigt. Und genau bei diesem riesigen Fest brechen auf einmal zahlreiche Sportler zusammen, und ein Winzer stirbt. Commissaire Luc Verlain muss sich auf Spurensuche im malerischen südfranzösischen Aquitanien begeben.

Das Institut français macht den französischen Abend perfekt und lädt im Anschluss an die Lesung zu Wein und kleinen Speisen ein.

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20November | Di | 2018
17September | Di | 2019

Nicolas Mathieu

Wie später ihre Kinder (Hanser) brachte Nicolas Mathieu im vergangenen Jahr den bedeutenden Prix Goncourt ein, nun erscheint das Werk des französischen Autors auch auf Deutsch. Mit überwältigender Intensität und Ehrlichkeit erzählt sein Roman von einer Gruppe Jugendlicher, die in den 1990er Jahren in einer strukturschwachen Region im Osten Frankreichs aufwachsen. Selbst aufgewachsen in der Provinz am Rande der Vogesen weiß Nicolas Mathieu, wovon er schreibt, wenn er den meist eintönigen Alltag seiner Protagonisten schildert – »dieses Gefühl im Schlamm…

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