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Literarische Spaziergänge durch Tübingen. Auf den Spuren von Hölderlin bis Härtling

Die Liste der Denker und Autoren, die in Tübingen lebten und arbeiteten, liest sich wie ein Who‘s Who der Literatur und Philosophie. Mit Blick auf den Neckar, zurückgezogen und geistig umnachtet, verbrachte Hölderlin 36 Jahre in seinem Tübinger Turmzimmer. Goethe logierte hier bei dem Verleger Cotta, mit dem Schiller seine „Horen“ vereinbarte. Hegel beklagte den Stumpfsinn des Evangelischen Stifts. Bis heute zieht die Universitätsstadt, in der freiheitliches Denken Tradition hat, Schriftsteller an. Ein Musenhof, allerdings bürgerlich-akademischer Art, ein Hort der Literatur, an dem sich Geistesgeschichte in nuce studieren lässt. Und so kann man heute auf den Spuren von Hermann Hesse und Jakob van Hoddis, Ernst Bloch und Hans Mayer, Paul Celan und Peter Weiss, von Peter Härtling und Uwe Johnson, Erich Fried und Hans Sahl, Martin Walser und Günter Wallraff durch Gassen flanieren, die ein einzigartiges architektonisches Ensemble bilden.

  • Literarische Spaziergänge durch Tübingen. Auf den Spuren von Hölderlin bis Härtling
  • Kölner Autor(en): Andreas Rumler