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16April | Do | 2020

Ulrike Anna Bleier bei »Literaturhaus Köln virtuell«

»Scharf beobachtete, lakonisch gezeichnete short cuts fügen sich zu einem gesellschaftlichen Großpanorama, zu einem faszinierenden Kaleidoskop höchst unterschiedlicher Lebenswelten« – so begründete die Jury der Dieter-Wellershoff-Stipendien ihre Entscheidung für Ulrike Anna Bleiers Romanprojekt Spukhafte Fernwirkung. Die Autorin der Romane Schwimmerbecken und Bushaltestelle (beide Verlag lichtung) stellt ihr neues Werk vor. Die Dieter-Wellershoff-Stipendien wurden 2018 erstmals als Förderung für professionelle, in Köln lebende Autor*innen vom Literaturhaus Köln ausgeschrieben und mit Mitteln der Stadt Köln ausgestattet. Ulrike Anna Bleier hat eines der beiden Stipendien für das Jahr 2019 erhalten…

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21April | Di | 2020

[Abgesagt] Wie viel wärmer ist 1 Grad? – Schullesung ab der 4. Klasse mit Kristina Scharmacher-Schreiber

Alle reden vom Klimawandel, aber was heißt das überhaupt: Wird es wirklich immer wärmer? Kann man ein Grad Unterschied überhaupt spüren? Was beeinflusst das Klima auf der Erde? Kristina Scharmacher-Schreiber erklärt in Wie viel wärmer ist 1 Grad?“ (Beltz & Gelberg) anschaulich, was Klimawandel bedeutet, wie unser Handeln im Alltag das Klima beeinflusst und wie jeder die Erde schützen kann. Eintritt: 2,50 € (pro Person) Reservierung unter: 0221/ 99 55 580 oder dettmann@literaturhaus-koeln.de

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[Abgesagt] Ranjit Hoskoté im Gespräch mit Ilija Trojanow

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Exophony« der Akademie der Künste der Welt spricht der indische Lyriker, Kurator, Übersetzer und Kulturtheoretiker Ranjit Hoskoté über Muttersprache (mother tongue) im Unterschied zu allen anderen erlernten Sprachen (other tongues). Und er zieht Schlüsse auf Vorstellungen von Nation, Zugehörigkeit und Alltagssprache. Mit der Vorstellung der mother tongue sei die Vorstellung von gesellschaftlich normierter Sprache ebenso wie von nationaler Zugehörigkeit verbunden, einer politisch motivierten Standardisierung also. Mit Blick auf gegenwärtige Migrationsbewegungen nimmt Ranjit Hoskoté das Widerstandspotential alltäglichen…

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22April | Mi | 2020

[Abgesagt] Eileen Myles

Die Dichterin, Autorin, Performerin und Kunstjournalistin Eileen Myles gilt als »Rockstar der Gegenwartslyrik« (Bust Magazine), feministische Ikone und Pionierin der queeren Literatur. Unverblümt erzählt ihr nicht-fiktionaler Roman Chelsea Girls (Matthes & Seitz) von Eileen Myles‘ Weg aus dem katholischen Boston der 1950/60er Jahre über Alkohol, Drogen und lesbischen Sex hinein in die vibrierende New Yorker Lyrikszene der 1970er. Während sich jeden Tag die Frage stellte, wie man mit Gedichten überleben soll, schaffte es Eileen Myles nicht nur, eine literarische Form…

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23April | Do | 2020

[Abgesagt] Xiaolu Guo im Gespräch mit Eugene Ostashevsky

Sie schreibe in »broken English«, sagt die Autorin und Filmemacherin Xiaolu Guo. Ihr so kluges wie anregendes Kleines Wörterbuch für Liebende – 2007 veröffentlicht und in 26 Sprachen übersetzt – beschreibt, wie Sprache Mittel und Hindernis interkultureller Annährung ist. 2014 erschien der Roman Ich bin China, ebenfalls ein Bestseller (beide Penguin). Xiaolu Guo geht es um die Überwindung zwischenmenschlicher Grenzen, ob diese nun sprachlicher, kultureller, geschlechtlicher, klassenspezifischer oder politischer Natur sein mögen. Das multi- und interlinguale Sprechen spielt bei ihren…

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Bastian Schneider bei »Literaturhaus Köln virtuell«

Mit seinem Romanprojekt Das Loch in der Innentasche meines Mantels überzeugte Bastian Schneider die Jury der Dieter-Wellershoff-Stipendien – »ein hinreißend skurriles Vexierspiel, in dem sich die brennenden Fragen nach Identität, Wahrheit und Fiktion und den Möglichkeiten des Erzählens verwirbeln.« Bastian Schneider hat bereits sechs eigenständige Publikationen vorgelegt, zuletzt erschienen 2018 der Prosaband Die Schrift, die Mitte, der Trost – Stadtstücke sowie die Graphic Novel Eine Naht aus Licht und Schwarz, und im Frühjahr 2020 der Prosaband Paris im Titel: Geschichtchen (alle Sonderzahl Verlag). Die Dieter-Wellershoff-Stipendien wurden 2018 erstmals als Förderung…

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25April | Sa | 2020

[Abgesagt] »Junges Buch für die Stadt«: Märchen-Comics – Eröffnungsmatinee

Die Veranstaltungen zum  »Jungen Buch für die Stadt« werden verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Von 25.-30. April gibt es bei Instagram viele Aktionen. Zum vierten Mal findet die Leseaktion »Junges Buch für die Stadt« in Köln statt. Die Märchen-Comics (Jacoby & Stuart) werden eine Woche lang in Kitas, Schulen, Bibliotheken und natürlich im Literaturhaus gelesen. Zum Auftakt kommt Rotraut Susanne Berner in die Stadtbibliothek Köln. Bei den Brüdern Grimm schüttelt Frau Holle die Kissen, Hans sucht sein Glück…

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26April | So | 2020

[Abgesagt] »Junges Buch für die Stadt«: Märchen-Comics – R(h)einhören in der Kinderoper

Die Veranstaltungen zum »Jungen Buch für die Stadt« werden verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Von 25.-30. April gibt es bei Instagram viele Aktionen. Unsere Leseaktion »Junges Buch für die Stadt« mit Rotraut Susanne Berners Märchen-Comics (Jacoby & Stuart) in der Kinderoper: Thomas Pelzer macht KinderBuchKino zum Jungen Buch für die Stadt, dazu gibt es Musik. Ein stimmiger Vormittag zu einer Woche rund um das Thema Märchen. Unkostenbeitrag: 3,- € (Barzahlung an der Tageskasse vor Ort/ Reservierung über die…

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27April | Mo | 2020

[Abgesagt] »Bin und bleibe, der ich war, Ernst Barlach«

Im Januar 2020 jährte sich der Geburtstag Ernst Barlachs zum 150. Mal. Der Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller nimmt in der Moderne eine Sonderstellung ein, seine Kunst changiert zwischen Realismus und Expressionismus. Nun erscheinen seine Briefe in einer neuen, kommentierten Ausgabe bei Suhrkamp. »Sie haben viel Wesentliches, nichts Überflüssiges«, schrieb Bertolt Brecht über Ernst Barlachs Plastiken. Thomas Mann hielt Barlachs Theaterstücke für das »Stärkste und Eigentümlichste , was das jüngste Drama in Deutschland hervorgebracht hat.« Und auch Barlachs Briefe sind keine…

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28April | Di | 2020

Ingo Schulze

Norbert Paulini verkauft Bücher, aber ist kein Buchhändler, er ist Antiquar. Im ersten Stock der Villa Kate in der Dresdner Brucknerstraße hat er eine Bibliothek zusammengetragen, die ihresgleichen sucht. Aus der ganzen DDR pilgert Kundschaft zu ihm, seine Geschäfte gedeihen. Doch dann kommt die Wende – und sein Leben gerät aus den Fugen. In Ingo Schulzes neuem Roman Die rechtschaffenen Mörder (S. Fischer) geht es um einen, dessen Schicksal von Geburt an besiegelt ist. Seine früh verstorbene Mutter vermacht ihm…

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30April | Do | 2020

Gunther Geltinger bei »Literaturhaus Köln virtuell«

Gunther Geltingers Roman Benzin erzählt in 26 Kapiteln – von A bis Z – eine Geschichte über Vorurteile und Souveränität, über Vertrauen und Verrat: Er beschreibt die Reise eines Paares, Alexander und Vinz, nach Südafrika. In Gunther Geltingers Benzin (Suhrkamp) unternehmen Alexander und Vinz eine Reise, weil ihre Beziehung in eine Krise geraten ist – und das nicht zum ersten Mal. Der Roadtrip durch Südafrika soll ihnen Klarheit verschaffen, und Vinz, der Schriftsteller, erhofft sich eine Idee für seinen neuen…

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05Mai | Di | 2020

Husch Josten bei »Literaturhaus Köln virtuell«

»Ihre Werke vereinen das Bedürfnis nach Erkenntnis mit der Notwendigkeit einer moralischen Zeitzeugenschaft. Husch Josten erinnert an die enorme Bedeutung des literarischen Erzählens im Informationszeitalter und verteidigt den Wahrheitsanspruch der Dichtung.« So begründete die Jury des Literaturpreises der Konrad Adenauer Stiftung die Verleihung des Preises an Husch Josten im Jahr 2019. In der vierten Ausgabe von »Literaturhaus Köln virtuell« spricht Husch Josten über ihre Bücher und über das Schreiben in Zeiten von Corona. Husch Josten, geboren 1969 in Köln, studierte…

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09Mai | Sa | 2020
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