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30Januar | Mi | 2019

Maurizio Torchio: Das angehaltene Leben

Theaterstück nach dem Roman von Maurizio Torchio, im Anschluss: Publikumsgespräch mit dem Autor und dem Ensemble im Theater der Keller Der italienische Bestsellerautor Maurizio Torchio, in seiner Heimat preisgekrönt, in Deutschland noch ein Geheimtipp, spricht am 30. Januar nach Vorstellungsende mit dem Ensemble über das Stück seines Romans „Das angehaltene Leben“: Der Protagonist sitzt schon seit Jahrzehnten in Isolationshaft. Er sieht, was um ihn herum passiert, er lauscht, und er erzählt davon, weil er ja doch nicht schweigen kann. Und…

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11März | Mo | 2019

Martin Becker & Jaroslav Rudiš

(c) Ekko von Schwichow,

2019 ist Tschechien Gastland der Leipziger Buchmesse: Und in Köln treten Jaroslav Rudiš (u.a. Preisträger der Literaturhäuser 2017) und Martin Becker (u.a. Kenner tschechischer Literatur) auf, um ihre neuen Bücher im Gespräch vorzustellen. In Warten auf Kafka (Luchterhand) versammelt Martin Becker Biographien und Geschichten tschechischer Autorinnen und Autoren und verbindet sie mit leichter Hand zu einer literarischen Seelenkunde des Landes. Während Martin Becker Geschichten vom Ankommen und vom Abschied schreibt; vom Bleiben, obwohl man es nicht mehr erträgt; vom Gehen,…

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13März | Mi | 2019

Die Sachbuch-Nominierten des Preises der Leipziger Buchmesse

2019 wird zum 15. Mal der Preis der Leipziger Buchmesse in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung herausragender Neuerscheinungen vergeben. Noch vor der Leipziger Buchmesse, auf der der Preis verliehen wird, hat das Kölner Publikum die Gelegenheit, die Nominierten für die Kategorie Sachbuch in einer Veranstaltung kennenzulernen. Das Verfahren ist spannend: Bis zum Herbst des Vorjahres können Verlage besonders aussichtsreiche Buchtitel für den renommierten Leipziger Buchpreis einreichen. Bis zum 14. Februar werden von einer siebenköpfigen Fachjury jeweils fünf Buchtitel und…

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19März | Di | 2019

Der Kanon der niederländischsprachigen Literatur

(c)_Wouter van Vooren

Seit 100 Jahren gibt es das Institut für Niederlandistik an der Universität zu Köln – ein schöner Grund zu feiern und den literarischen Kanon unserer niederländisch-sprachigen Nachbarn kennenzulernen! Die Kölner Niederlandistik lädt im Rahmen ihrer Jubiläumsfeier 100 Jahre Niederlandistik, 1919-2019 zu einem Abend rund um den Kanon der niederländischsprachigen Literatur ein. Die Autorinnen Annelies Verbeke und Charlotte Van den Broeck tragen Prosafragmente und Gedichte von flämischen und niederländischen Autor*innen wie Hugo Claus und Paul van Ostaijen, aber auch Henric Van…

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21März | Do | 2019

Literarischer Salon: Thomas Melle

c_Dagmar-Morath

So nah wie nach Thomas Melles jüngstem Buch Die Welt im Rücken lagen Schock und Begeisterung selten beieinander: Ein erfolgreicher Autor, einer der avanciertesten seiner Generation (geboren 1975), beschreibt minutiös wie schonungslos den Verlauf seiner eigenen psychischen Erkrankung, der bipolaren Störung. Kein Roman, und doch große Literatur, weil Thomas Melles erzählerischer Furor ihn über die eigene Not hinausträgt – und in gewisser Weise eben diese Not damit transzendiert. Zugleich ergibt sich ein Zwiespalt: Der Glücksfall für den Leser bleibt die…

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27März | Mi | 2019

Josefine Rieks und Karosh Taha

c_Havin-Al-Sindy

Für ihr fulminantes Romandebüt Beschreibung einer Krabbenwanderung wurde Karosh Taha bereits für den Ulla-Hahn-Preis und den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominiert. 2018 hat sie den Förderpreis des Landes NRW erhalten. Genauso wie Josefine Rieks, deren wildes Debüt Serverland ihr bereits das Alfred-Döblin-Stipendium einbrachte. Karosh Taha, in der nordirakischen Kleinstadt Zaxo geboren, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und geblieben. Josefine Rieks dagegen hat es aus dem westfälischen Höxter nach Berlin verschlagen. Grund genug für Autor und Literaturvermittler Dorian Steinhoff einmal nachzufragen, wie das ist,…

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06Juni | Do | 2019

Kultur kontrovers

MiQua – dahinter verbirgt sich das »Jüdische Museum im Archäologischen Quartier«, das bis 2021 auf dem Rathausvorplatz entstehen soll. Das anfangs umstrittene Projekt, das Zeugnisse aus 2000 Jahren Kölner Stadtgeschichte präsentieren soll, ist Thema der nächsten Diskussionsrunde »Kultur kontrovers«, zu der Literaturhaus und Kölnische Rundschau einladen. »Braucht Köln noch ein Museum?« Unter diesem Titel sprechen Hartmut Wilmes (Kulturredaktion) und Stefan Sommer (Lokalredaktion Köln) mit Thomas Otten, dem Direktor des vom Landschaftsverband Rheinland betriebenen Museums. Neben architektonischen und finanziellen Fragen wird…

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11Juni | Di | 2019

fremdwOrte – Interkulturelles Café für Autorinnen und Autoren

Das interkulturelle Autorencafé lädt alle Autor*innen und Übersetzer*innen ein, miteinander in den Dialog über Texte, Schreiberfahrungen und Identitäten zu treten. Seit Oktober 2015 schaffen die monatlichen Treffen im Literaturhaus Köln Raum für neue Begegnungen, Projekte und Ideen. Das fremdwOrte-Café wird gefördert von der Aktion Neue Nachbarn (Flüchlingshilfe im Erzbistum Köln) und dem Kulturamt der Stadt Köln. Schirmherr des Projekts ist der Schriftsteller Ilija Trojanow.

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13Juni | Do | 2019

Sonja Eismann und Bettina Wilpert

Freie Stücke. Geschichten über Selbstbestimmung (Edition Nautilus), so heißt die Anthologie der beiden Missy- Magazine-Herausgeberinnen Sonja Eismann und Anna Mayrhausen. Sie versammelt literarische Texte zum Thema »Consent« – ein Begriff, der so viel mehr ausdrückt als die deutschen Übersetzungen – Zustimmung, Einverständnis, Einvernehmen – erahnen lassen.   »Wir wollen Selbstbestimmung – die uralte Forderung von Emanzipationsbewegungen«, erklären die Herausgeberinnen im Vorwort. Seit zehn Jahren gibt es das Missy Magazine, 2007 brachte Mitherausgeberin Sonja Eismann bereits die Anthologie Hot Topic (Ventil)…

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23Juni | So | 2019

Zweideutigkeit (Ambiguität) tolerieren können: Der Zusammenhalt einer Gesellschaft erfordert Ambiguitätstoleranz

Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Hans-Gerhard Neugebauer   Alle Kulturen kennen die Herausforderung, mit Mehrdeutigkeit, Ambiguität umgehen zu müssen. Der aus der Psychologie stammende Begriff der Ambiguitätstoleranz findet zunehmend Eingang auch in die Kulturwissenschaften. Dort bezeichnet er die Fähigkeit und Bereitschaft einer Gesellschaft, verschiedene, einander vielleicht sogar widersprechende Präferenzen und Normierungen neben- und miteinander bestehen zu lassen. Solcher Ambiguitätstolerenz steht eine Tendenz zur Vereindeutigung entgegen, die alles daran setzt, einer bestimmten und eindeutigen Festlegung Geltung zu verschaffen. In einer…

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18August | So | 2019

Wildnis: Ein besonderes Mensch-Natur-Verhältnis im Anthropozän?

 Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Christina Pinsdorf, Universität Bonn Moderation: Esther Fabian Im Mai 2019 legte der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) in Paris den UN-Sachstandsbericht zum Artensterben vor: Ca. 1. Mio. Spezies, d.h. ca. 25% aller Tier- und Pflanzenarten, sind vom Aussterben bedroht. Als Hauptgrund ausgemacht wurde: die Landnutzung. Der US-amerikanische Forstwissenschaftler, Ökologe und Jäger Aldo Leopold (1887-1948) hat sich Zeit seines Lebens intensiv mit der Nutzung des Landes, den daraus resultierenden Konsequenzen und der grundlegenden Stellung des Menschen in der…

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30August | Fr | 2019
11September | Mi | 2019

Julia Ebner: Undercover unter Extremisten

Wie uns Extremisten digital manipulieren Julia Ebner verfolgt Extremisten, undercover mischt sie sich unter Terroristen, Trolle und Verschwörer, sie kennt die Szenen von innen, von der rechten Alt-Right-Bewegung bis zum Islamischen Staat. Ihr Buch macht die „Radikalisierungsmaschinen“ fassbar, sie zeigt auf, wie wir mit Technologie manipuliert werden. Um ihre Antworten zu finden, schleust sich die junge Forscherin in zwölf radikale Gruppierungen quer durch das ideologische Spektrum ein. Aus dem Inneren beobachtet sie Planungen terroristischer Anschläge, Einschüchterungsaktionen und Wahlmanipulationen. Julia Ebner,…

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16September | Mo | 2019
18September | Mi | 2019
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