Objektbücher – Buchobjekte. Sammlung Helmut Schäfer

Die Ausstellung zeigt Künstlerbücher und Buchobjekte aus der Sammlung des Kölners Helmut Schäfer. Es sind Werke von folgenden Künstler*innen zu sehen: Horst Antes, Lutz Fritsch, Peter Gilles, Katharina Grosse, Ottmar Hörl, Jonathan Meese, Gerhard Richter, Richard Tuttle, Timm Ulrichs, Günther Uecker, Thomas Virnich und vielen anderen mehr.

Öffnungszeiten:
Montag 14.00 21.00 Uhr

Dienstag bis Donnerstag 10.00 21.00 Uhr

Freitag bis Sonntag 10.00 18.00 Uh
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Ausstellung “Das große Fressen”

Ein Thema an den Festtagen sowie ein weltweites Thema in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit aktuellen Kunstwerken der Künstler*innen von 68elf e.V.

Eröffnung:
Freitag 25.11.22 von 19 – 22 Uhr
Samstag 26.11.22 von 14 – 18 Uhr

Laufzeit:
25.11.22 bis 08.01. 2023

Lesung:
Thomas Dahl – Kleebaumnacht
Geschichten für das Ende der Welt
Freitag 02.12.22 – 19 Uhr
(Eintritt frei, Anmeldung erwünscht)

Finissage:
Sonntag 08.01.2023 von 15 – 19 Uhr

sonstige Öffnungszeiten: donnerstags von 15-19 Uhr und nach Vereinbarung

Podiumsgespräch: Über Übersetzen | NEUE TÖCHTER AFRIKAS

Fachveranstaltung zum Thema literarisches Übersetzen

Anmeldung unter stimmenafrikas@allerweltshaus.de

Podiumsgespräch mit Eleonore Wiedenroth-Coulibaly (literarische Übersetzerin), Nina Thielicke (Deutscher Übersetzerfonds), Dr. Vera Gerling Heinrich-Heine Universität Düsseldorf/ Fachbereich Romanistik und Literaturübersetzen, moderiert von der Übersetzerin und Journalistin Larissa Bender.

Die Literaturreihe stimmen afrikas möchte einen Teil der einzigartigen Anthologie New Daughters of Africa, 2019 herausgegeben von Margaret Busby im britischen Myriad-Verlag, auf Deutsch publizieren. 2023 wird im Unrast Verlag eine Auswahl von 30 Texten einen nachhaltigen Eindruck von Bandbreite und Vielfalt an Stimmen Schwarzer Frauen* aus aller Welt geben. Zwei afro-deutsche literarische Übersetzerinnen, Aminata Cissé Schleicher und Eleonore Wiedenroth-Coulibaly, sind für die Übertragung ins Deutsche engagiert.

Aus möglichst diversen Perspektiven und hinsichtlich unterschiedlicher Arbeitserfahrungen der Übersetzerinnen sollen die besonderen Herausforderungen ihrer aktuellen Arbeit diskutiert werden. Die in diesem Projekt beispielhafte Kollaboration von Literaturschaffenden afrikanischer Herkunft soll zudem für eine Debatte über Zugänge und Repräsentanz im Literaturbetrieb genutzt werden. Fragen zu Übersetzung und Übersetzbarkeit sind dabei stets vor dem Hintergrund vorherrschen-der Machtstrukturen zu betrachten: Wer übersetzt wen? Wer ist vertreten, wer wird invisibilisiert? Welche Verfremdungs- oder Aneignungsprozesse gibt es in der Übersetzungspraxis und welche Implikationen gehen damit einher?

Eine Veranstaltung von stimmen afrikas / Allerweltshaus Köln e.V

In Kooperation mit: VHS-Studienhaus

Mit freundlicher Unterstützung von: Deutscher Übersetzerfonds, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Köln – Kulturamt

Bildrechte:

Eleonore Wiedenroth-Coulibaly © privat

Larissa Bender © Nina Schöner

Nina Thielicke © Tobias Bohm

Dr. Vera Gerling © privat

poetry trifft Poesie: Der Slammer Julius Esser und der Künstler Werner Preuß zu Gast bei Michael Domas

Julius Esser ist Dichter, Autor und Slam Poet aus Brühl. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler blickt mit seinen 30 Jahren auf knapp 20 Jahre Bühnenerfahrung in den Bereichen Theater, Musik und Bühnenperformance zurück. Über 700 absolvierte Auftritte seit 2012. Gewonnen hat er in den letzten Jahren zahlreiche bundesweite Poetry Slams, Stadtmeisterschaften und Kleinkunstshows, ist mehrfacher Finalist der Landesmeisterschaften im Poetry Slam und gehört derzeit zu den besten Poeten in NRW. Er leitet verschiedene Kleinkunstplattformen in Bonn und Zülpich und ist Mitherausgeber des Podcast „Zwei Mann – ein Wort“.

Klar

Ich warte lange Zeit auf dich!
Weißt gar nicht, was du bist für mich.
Die Farbe gelb im Nebeldunst,
der Pinsel für die Lebenskunst.
Durch dich bin ich gedankenfrei.
Du und ich – wir sind schon zwei!
J.E.

Werner Preuß, langjähriger Autor beim Monatsblatt „Lyrik in Köln“, wird zur Projektion seiner Bilder seine Gedichte und Prosastücke vortragen.

Michael Domas („Herzmarinade“, „anhaltender ritus“) antwortet auf die Texte von Julius mit klassischen, modernen und eigenen Gedichten und Texten.

Es wird lange Zeit, dass Slampoetry und Lyrik, dass spoken und written word sich begegnen.