Objektbücher – Buchobjekte. Sammlung Helmut Schäfer

Die Ausstellung zeigt Künstlerbücher und Buchobjekte aus der Sammlung des Kölners Helmut Schäfer. Es sind Werke von folgenden Künstler*innen zu sehen: Horst Antes, Lutz Fritsch, Peter Gilles, Katharina Grosse, Ottmar Hörl, Jonathan Meese, Gerhard Richter, Richard Tuttle, Timm Ulrichs, Günther Uecker, Thomas Virnich und vielen anderen mehr.

Öffnungszeiten:
Montag 14.00 21.00 Uhr

Dienstag bis Donnerstag 10.00 21.00 Uhr

Freitag bis Sonntag 10.00 18.00 Uh
r

Lisa Strauß: „Von Krakau nach Kapstadt. Deportiert nach Auschwitz: Bericht einer Überlebenden des Holocaust“

Mosaik der Erinnerung / Literatur der Gegenwart
Literarische Zeugnisse von Angehörigen der Folgegenerationen von NS-Verfolgten

„Die Berichte der Holocaustüberlebenden sind in der Aufarbeitung der jüdischen und deutschen Geschichte durch nichts zu ersetzen. Nur indem wir diese Geschichten als lebendige Realität erhalten, können wir ein Mahnmal für die Generationen der Zukunft schaffen. Nur so können wir gegen das Vergessen, die Verharmlosung und die Wiederholung dieser Taten kämpfen.Das ist unsere Verantwortung“, schreibt Lisa Strauß, die die Geschichte ihrer Großmutter festhält. Nora Hespers erzählt die ihres Großvaters, die verwoben ist mit der Geschichte ihres Vaters und auch mit ihrer eigenen.

“Welche Auswirkungen haben Kontinuitäten nach 1945 auf die Nachkommen unterschiedlicher verfolgter Gruppen?” In welcher Weise hat die Verfolgungszeit der (Groß) Eltern die eigene Lebensgeschichte beeinflusst? Die Nachkommen der NS-Verfolgten verbinden durch eigene Erfahrungen die Vergangenheit und die Zukunft. Die Enkel*innen-Generation hat häufig mehr über die Großeltern erfahren als ihre Eltern und damit begonnen, die eigenen Erfahrungen zu be- und verarbeiten.

Zwei Familiengeschichten, mehrere Recherchejahre, zwei Autorinnen, die mit den Biographien ihrer Angehörigen ein Zeitzeugnis gegen das Vergessen setzen. „Mosaik der Erinnerung“ ist die neue Reihe des Bundesverbandes. In diesem Herbst werden Nora Hespers und Lisa Strauß, zwei junge Autorinnen aus Köln und Berlin aus ihren vor kurzem erschienen Werken lesen.

EINTRITT FREI / GERNE MIT VORANMELDUNG: info@nsberatung.de

Eine Veranstaltungsreihe von Bundesverband Information & Beratung für NS – Verfolgte e.V.
Gefördert von AMCHA Deutschland e.V.
In Kooperation mit: GERMANIA JUDAICA, Literaturforum im Brecht-Haus, Buchladen Neusser Straße, PANDA platforma

Foto: (c) Ekkehard Strauß

Karen Duve: Sisi

Elisabeth von Österreich galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit, war Kaiserin wider Willen, leidenschaftliche Reiterin, Femme fatale. Bei ihren Zeitgenossen reichten die Meinungen von schwärmerischer Hingabe bis zu hämischer Aversion. Karen Duve komponiert in Sisi (Galiani Berlin) einen Roman, der von einer Frau erzählt, die gefangen war zwischen Freiheitsliebe und spanischem Hofprotokoll, immer auf Reisen, eitel, verführerisch – und für die eigenen Zwecke auch intrigant.

Veranstaltungspartner: Galiani Berlin

Foto: (c) Kerstin Ahlrichs

Klammer auf! Kurzgeschichten von und mit René Klammer

Sprache ist wichtig, findet René Klammer. Vor allem beim Schreiben. Darum schreibt der gebürtige Kölner (Jahrgang 1979) am liebsten im Sitzen oder Stehen. Fans wie Kritiker meinen, das merke man seinen Texten aber kaum an. Dabei schrieb schon Lothar Gottschalk, mit Büchern sei es letztlich wie beim Fußball: In der Halbzeit ist noch nichts entschieden. Und sind nicht alle Erzählungen letztlich Liebesgeschichten?