“Die Unbeirrbare”

Buchpremiere mit der Autorin Marie-Luise Wolff, im Gespräch mit Michael Hirz. Die Schauspielerin Marion Mainka liest aus dem Roman.

Über Unternehmerinnen im 18. Jahrhundert weiß man so gut wie nichts. “Die Unbeirrbare” erzählt die Geschichte einer Frau im Frankreich jener Zeit in einer Ära politischer Umstürze, in der Frauen weitgehend rechtlos und im öffentlichen Leben unsichtbar waren. In dieser Atmosphäre wächst Nicole Clicquot-Ponsardin auf. Trotz allen Schlägen des Schicksals setzt sie zweimal alles aufs Spiel und errichtet mit ihrer Beharrlichkeit und Kraft ein Unternehmen, das bis heute existiert und floriert. Marie-Luise Wolffs spannender historischer Roman ist eine Hommage an eine Frau, die vor mehr als 200 Jahren mutig ihren Weg zur Selbstverwirklichung beschritten hat.

Natürlich präsentiere ich hier meine eigene Version der Geschichte einer faszinierenden Frau und schaue auf sie aus dem Blickwinkel meiner eigenen Erfahrungen als Unternehmerin. (Marie-Luise Wolff)

Marie-Luise Wolff leitet als Vorstandsvorsitzende die ENTEGA AG, einen der großen deutschen Energieversorger in öffentlicher Hand, und ist Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW). Die studierte Anglistin und Musikwissenschaftlerin hat über 30 Jahre Erfahrung in den verschiedensten Positionen der deutschen Industrie gesammelt. Darüber hinaus sitzt sie in zahlreichen Gremien und Aufsichtsräten, unter anderem im Kuratorium der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Michael Hirz ist als Journalist und Moderator seit vielen Jahren intensiver Beobachter politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse – stets orientiert an den strengen Maßstäben eines um Objektivität und Aufklärung bemühten Qualitätsjournalismus. Zuletzt leitete er zehn Jahre lang den Politiksender Phoenix.

Eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) der Stadtbibliothek Köln in

Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner.

Regelungen für den Besuch der Veranstaltung

Bitte beachten Sie die derzeitig gültigen Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona. Je nach Infektionslage können Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.

Foto: (c) Jürgen May

Ewigzeit. Lyrik aus Island

In ihrem ersten größeren Lyrikband „Ewigzeit“ nimmt uns die multitalentierte Künstlerin Ásta Fanney Sigurðardóttir mit auf eine Art Traumreise, oszillierend zwischen nordischer Mythologie und Märchen, Popkultur und Fantasy. Was dabei entsteht, ist ein ureigener Kosmos, ein Weltall, geschaffen aus Gedichten.

Zudem ein exklusiver Blick in „Was verschwindet“– das Buch mit Gedichten von Aðalsteinn Ásberg Sigurðsson und Fotografien von Nökkvi Elíasson zu verlassenen Gehöften und Häusern in Island ist selbst in der isländisch-deutsche Ausgabe nur auf dem dortigen Büchermarkt vertreten.

Die Übersetzer, der Maler Jón Thor Gíslason und der Kölner Autor und Herausgeber Wolfgang Schiffer, stellen beide Werke vor.