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Xiaolu Guo im Gespräch mit Eugene Ostashevsky

Sie schreibe in »broken English«, sagt die Autorin und Filmemacherin Xiaolu Guo. Ihr so kluges wie anregendes Kleines Wörterbuch für Liebende – 2007 veröffentlicht und in 26 Sprachen übersetzt – beschreibt, wie Sprache Mittel und Hindernis interkultureller Annährung ist. 2014 erschien der Roman Ich bin China, ebenfalls ein Bestseller (beide Penguin).

Xiaolu Guo geht es um die Überwindung zwischenmenschlicher Grenzen, ob diese nun sprachlicher, kultureller, geschlechtlicher, klassenspezifischer oder politischer Natur sein mögen. Das multi- und interlinguale Sprechen spielt bei ihren Hauptfiguren eine wichtige Rolle. Ihre Lesung findet in Kooperation mit der Akademie der Künste der Welt statt, deren Veranstaltungsreihe »Exophony« sich in besonderem Maße Fragen von Mehrsprachigkeit und Übersetzung widmet. Gemeinsam mit der Übersetzerin und Lektorin Anne Rademacher und mit Lyriker und Übersetzer Eugene Ostashevsky, selbst zweisprachig aufgewachsen, diskutiert Xiaolu Guo über Sprachvermischung, Unübersetzbarkeit und wie es ist, nicht in der eigenen Erstsprache zu schreiben, also über die eigene »Exophonie«.

Eintritt: 11,- /9,- € | Mitglieder des Literaturhauses: 7,- €

Veranstaltungspartner: Akademie der Künste der Welt/Köln

Die Programmreihe »Exophony« wird gefördert durch die Kunststiftung NRW

  • Xiaolu Guo im Gespräch mit Eugene Ostashevsky
  • Termin: 23. April 2020 — 19:00 - 21:00
  • Ort: Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39
  • Zielgruppe: Erwachsene