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„Worte finden, in denen man zu Hause ist“

Im Rahmen der vom VS-Köln organisierten Kölner Literaturtage zeigt das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) die Ausstellung „Worte finden, in denen man zu Hause ist“. Werkphasen des Kölner Schriftstellers und Musikers Rolly Brings sowie die verschiedenen Bedeutungsebenen des gesprochenen und gesungenen Wortes stehen im Fokus der Präsentation.
Macht und Ohnmacht der Worte sind zentrale Themen im Schaffen Rolly Brings. Der Spannungsbogen reicht von der mündlichen Erzähltradition, die bis heute in der Familie Brings eine große Bedeutung hat, bis hin zu den dialektalen Adaptionen der Aesopschen

Fabeln oder den Märchen der Brüder Grimm. Worte bewahren und in der Literatur und im Lied zu transportieren sind wesentliche Anliegen von Brings. Dieser Fundus ist auch ein Steinbruch für sein unermüdliches Engagement gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Am Beispiel von e.o. plauens 1934 bis 1937 veröffentlichten Bildergeschichten von „Vater und Sohn“, die von Rolly und Stephan Brings auf Kölsch erzählt werden, zeigt sich einerseits eine humorvolle und charmante Vater-Sohn-Beziehung, anderseits stehen diese Geschichten

jedoch auch stellvertretend für das Verstummen eines Autors in repressiver Zeit. Diese und andere Facetten werden in musikalischen Beiträgen und im Gespräch mit Rolly und Stephan Brings thematisiert.

 

Begrüßung: Angelika Hensgen, VS-Köln

Kuratorin: Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin des Literatur-in-Köln-Archivs

 

Führungen mit Rolly Brings durch die Ausstellung finden am

25.10., 2.11., 22.11.2016 um 17 Uhr statt.

Eintritt frei

2. Obergeschoss / Literaturwelt