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Workshop: Mehrsprachigkeit als Konzept in Bildungssystemen

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Muttersprache eine wichtige Rolle in der Entwicklung eines Kindes spielt. Kinder, die in den ersten Schuljahren in ihrer Muttersprache unterrichtet werden, zeigen bessere Lese- und Schreibfähigkeiten, und der Erwerb von Fremdsprachen im angemessenen Alter unterstützt die Entwicklung des Gehirns. Kinder, die über eine solide Grundlage in ihrer Muttersprache verfügen, lernen leichter weitere Sprachen. All dies haben Generationen von afrikanischen Kindern nicht erfahren, da sie bis zum heutigen Tage überwiegend in den ehemaligen Kolonialsprachen unterrichtet und ihre Muttersprachen systematisch abgewertet werden. Sprache ist identitätsbildend und ein wesentlicher Zugang zur Welt.

– Inwiefern berücksichtigen wir diese Erkenntnisse bei Menschen mit Migrationshintergrund in unseren Gesellschaften? Wie kann man für Mehrsprachigkeit und Chancengleichheit in unseren Bildungssystemen sorgen, um selbstbewusste, mündige und weltoffene Bürger*innen heranzubilden? Wie können Veränderungsprozesse angestoßen werden?

Mit:
• Sulaiman Addonia (ER/BE)
• Ndeye Codou Fall (SN)
• Rémi Tchokothe (CM/DE)
• Zukiswa Wanner (ZM/ZA)

Moderation: Wangui wa Goro (KE/CI)

Eintritt frei – hier erhalten Sie ihre Tickets.

Der Workshop findet im Rahmen des stimmen afrikas Jubiläumsfestivals CROSSING BORDERS: translate – transpose – communicate statt. Alle Veranstaltungen finden auf Deutsch, Englisch und Französisch statt und es wird Übersetzungsangebote geben. Weitere Informationen zum Festival finden Sie hier.