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Wildnis: Ein besonderes Mensch-Natur-Verhältnis im Anthropozän?

 Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Christina Pinsdorf, Universität Bonn

Moderation: Esther Fabian

Im Mai 2019 legte der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) in Paris den UN-Sachstandsbericht zum Artensterben vor: Ca. 1. Mio. Spezies, d.h. ca. 25% aller Tier- und Pflanzenarten, sind vom Aussterben bedroht. Als Hauptgrund ausgemacht wurde: die Landnutzung. Der US-amerikanische Forstwissenschaftler, Ökologe und Jäger Aldo Leopold (1887-1948) hat sich Zeit seines Lebens intensiv mit der Nutzung des Landes, den daraus resultierenden Konsequenzen und der grundlegenden Stellung des Menschen in der Natur auseinandergesetzt. Seine sowohl aus praktischen Erfahrungen als auch aus theoretischen Überlegungen gewonnenen Einsichten – insbesondere zum Thema Landnutzung und Wildnis – sollen auf ihr Potenzial für die Ausgestaltung eines naturethisch rechtfertigungsfähigen Mensch-Natur-Verhältnisses im Anthropozän diskutiert werden.

Anmeldung bis 17. 8. 2019 über philimu.veranstaltungen@gmx.de