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»Von Tschwirik und Tschwirka«. Die Gedichte der Olga Martynova

Nie habe sie unlogischere Gedichte geschrieben als diese, so Olga Martynova: das Verfahren heißt »Nervenverknüpfung«. Die Gedichte »Von Tschwirik und Tschwirka« (Droschl) sind Abkömmlinge von Martynovas Roman Sogar die Papageien überleben uns. Die Hauptfigur des Romans ist Expertin für die Literatur der Oberiuten, Vertreter der russischen Moderne der 1930er Jahre, zu denen auch Daniil Charms und Alexander Wwedenskij gehörten. Sie hätten, heißt es im Roman, »den Unsinn als Erkenntnismittel gewählt. Sie wollten die absurde Welt verstehen, in der sie zu leben hatten.« In diese Tradition stellt sich die Lyrikerin Olga Martynova, die 1991 aus Petersburg nach Deutschland kam: »Es wispert, flüstert, scherzt, erörtert und schwatzt in ihren Versen, Versen, als wollte sie Seite für Seite das Wort Leonid Lipawskis, eines ihrer Gewährsmänner aus der Petersburger Moderne, einlösen.« (Beatrice von Matt, NZZ) Den Roman schrieb Martynova auf Deutsch, ihre Gedichte auf Russisch – und übersetzte sie anschließend mit ihrer Dichterkollegin Elke Erb.
Olga Martynova stellt ihre Gedichte im Gespräch mit Norbert Wehr vor, Herausgeber der Literaturzeitschrift »Schreibheft«. Die deutschen Übersetzungen liest Olga Martynovas Sohn Daniel Jurjew.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Köln.
Veranstaltungspartner: Literarische Gesellschaft, Lew Kopelew Forum
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.

Eintritt: 8,-/6,- €
Tickets gibt es im Vorverkauf in den folgenden Buchhandlungen: Buchhandlung Klaus Bittner, Lengfeld’sche Buchhandlung, Buchhandlung Goltsteinstraße, Der andere Buchladen (Ubierring), außerdem im Internet über offticket: https://www.offticket.de/Details/?ID=24241