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Vladimir Nabokov: Erinnerung, sprich

27. September 2020:

Es liest: Stephan  Schäfer (Köln)

Vladimir Nabokov, einer der großen Erzähler des 20. Jahrhunderts, erinnert sich an das verlorene Paradies seiner Kindheit. Geschrieben in den USA zwischen 1943 und 1951, umfassen seine Lebenserinnerungen die Jahre 1899 bis 1940, vom Leben im vorrevolutionären Russland bis zu den Ferienreisen in die mondänen Badeorte Westeuropas. Dabei war es nicht Nabokovs Ziel, eine reine Chronik zu schreiben. „Ich gestehe, dass ich nicht an die Zeit glaube“, sagte er einmal. Ihn interessiere es vielmehr, die thematischen Muster des Lebens zu verfolgen. Ob Schmetterlingsjagd, Erfahrungen mit schrulligen Onkeln und Tanten, erste Liebschaften – all das hat Nabokov mit einer Genauigkeit der Beobachtung und in einer Sprache eingefangen, die einen glauben lassen, man lese einen seiner großen Romane.

Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Zur Vermittlung von Literatur und klassischer Musik gründete er 2001 das „Kölner Künstler-Sekretariat“. Inzwischen wurden von ihm über 1000 Lesungen und Konzerte gestaltet und moderiert. Neben Autorenportraits gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen. Mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen gastiert Stephan Schäfer bundesweit bei Literaturgesellschaften und Reiseveranstaltern, in Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen. Themen-Lesungen, speziell für die jeweilige Lokalität konzipiert, führen ihn an für Lesungen eher untypische Orte wie Bahnhöfe, Hotels oder Kaffeeröstereien. Im fruchtbaren Dialog von Texten und Tönen schließlich rundet die Zusammenarbeit mit ausgewählten Musikern das vielseitige Programmangebot ab. Internet: www.lesen-ist-reisen.de

Eintritt 6,– €. Einlass 10:00 Uhr, Beginn 11:00 Uhr

Ort der Veranstaltung: Café Libresso, Fleischmengergasse 29, 50676 Köln

Begrenzte Platzzahl. Anmeldung nur über philimu.veranstaltungen@gmx.de bis 22. 9.2020. Gehen mehr Anmeldungen ein als Plätze vorhanden sind, entscheidet das Los.