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Ursula Krechel

+++ Achtung: Wegen der großen Nachfrage wurde die Veranstaltung in den Kölnischen Kunstverein verlegt und startet nun erst um 20 Uhr +++

In dem Roman Geisterbahn erzählt Ursula Krechel von der Gefühllosigkeit der Nachkriegsgesellschaft, für die sie bereits in Shanghai fern von wo und Landgericht eindringliche Bilder gefunden hatte. Für Landgericht erhielt sie 2012 den Deutschen Buchpreis.

In Geisterbahn (Jung und Jung) stellt Ursula Krechel die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns, die als Sinti der organisierten Willkür des nationalsozialistischen Regimes ausgesetzt sind, in den Mittelpunkt. Als das Ende des Krieges weitgehend bruchlos in den Anfang der Bundesrepublik übergeht, haben sie den Großteil ihrer Familie, ihre Existenzgrundlage, jedes Vertrauen in Nachbarn und Institutionen verloren. Wer wie überlebt hat, aus Zufall oder durch Geschick, dafür interessiert sich keiner. Sabine Küchler (Deutschlandfunk) fragt nach den Geistern der Vergangenheit und nach dem Verhältnis von Realität und Fiktion im Schreiben.

Veranstaltungspartner: Buchhandlung Klaus Bittner