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Ulrike Almut Sandig

Die gefeierte Lyrikerin Ulrike Almut Sandig liest aus ihrem ersten Roman Monster wie wir. Es geht um das Aufwachsen mit Gewalt in einer Umgebung des Schweigens, Wegsehens und Verdrängens.

„Wäre Nichtsanmerkenlassen eine Olympiadisziplin gewesen, ich hätte unsere Republik vertreten können.“
Monster wie wir (Schöffling Verlag) erzählt von der Freundschaft zwischen Ruth und Viktor, von einer Kindheit in einem sächsischen Pfarrhaus der späten DDR, von der Angst vor Vampiren und darüber, dass Gott kein Parteisekretär ist, um dessen Schutz man buhlen könnte. Beschreibungsstark nimmt sich die bisher als Lyrikerin und Soundkünstlerin bekannte Ulrike Almut Sandig eines monströsen Themas an, verfolgt die Spur der Gewalt und erzählt die unterschiedlichen Wege, damit umzugehen. „Die Sogkraft dieser Prosa ist immens“, formuliert Andreas Platthaus in der FAZ. Durch den Abend führt Manuel Gogos.

Eintritt: 10,- / 8,- € | Mitglieder: 6,- €