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Tao Lin: Taipeh

Paul lebt als Schriftsteller im New Yorker Stadtteil Williamsburg. Sein Leben dreht sich im Kreis: Beziehungen, Internet, Drogen. Er entschließt sich, seine Eltern in Taipeh in Taiwan zu besuchen. Mit der jungen Erin beginnt er eine chaotische Reise, die ihn weg von flüchtigen Bekanntschaften und zurück zu Gefühlen führen soll, die nicht von Google und Facebook und den Bildschirmen, auf denen sie stattfinden, verstellt sind.
Pauls Odyssee ist ein Irrweg zu sich selbst, die beispielhafte Suche eines hochmodernen Menschen nach Wahrheit und Aufrichtigkeit, von der der New Yorker Autor Tao Lin in seinem Roman Taipeh mit buddhistischer Ruhe und Konzentration erzählt. In seinem faszinierenden autobiografischen Roman, mit dem er in den USA zum gefeierten Literaturstar wurde, fängt er die vage Angst, den Verdruss und die Liebesunfähigkeit einer Generation ein, die die Welt hauptsächlich gefiltert durch soziale Netzwerke und leistungssteigernde Medikamente wahrnimmt.

Der Spiegel bezeichnete Tao Lin bereits als den “Kafka der Generation Facebook” und die New York Times verglich seinen Roman mit Hemingways Debüt Fiesta.

Der Anglist Julian Hanebeck spricht mit dem Autor über sein neues Buch, über Entfremdung und Identität. Der Schauspieler Robert Dölle liest die deutschen Texte.

Veranstaltungspartner: DuMont Buchverlag

Eintritt: 9,- /7,- €
Mitglieder des Literaturhauses: 5,- €
2,- € “Baugroschen”