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Swetlana Alexijewitsch: Tausend Stimmen

“Aus tausend Stimmen, Episoden unseres Alltags und Daseins, aus Worten und aus dem, was sich hinter ihnen und zwischen den Zeilen verbirgt, setzte ich zusammen – nein, nicht eine Realität (denn die Realität ist unerkennbar), sondern eine Vorstellung, ein Bild”, beschreibt Swetlana Alexijewitsch, die diesjährige Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, ihre literarische Arbeit.
“Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus” lautet der Titel ihres neuen Buches. Die aus Weißrussland stammende Autorin versammelt darin Stimmen von Menschen, die über ihre unerfüllten Hoffnungen auf Freiheit nach dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion sprechen.

Nach 16 Jahren im Exil lebt Swetlana Alexijewitsch heute wieder in Weißrussland, trotz der Repressionen, denen sie ausgesetzt ist. In ihren Reportagen und Essays entwickelt sie ihren ganz eigenen literarischen Stil: Sie führt zahlreiche Interviews und verdichtet diese zu emotionalen Collagen des täglichen Lebens.

Im Gespräch mit Elisabeth von Thadden, Redakteurin der Wochenzeitung DIE ZEIT, gibt Swetlana Alexijewitsch Auskunft über ihr Leben und ihre literarische und journalistische Arbeit.Therese Dürrenberger liest die die deutschen Textpassagen.

Veranstaltungspartner: Deutsche Bank, WDR3, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Lew Kopelew Forum, Schauspiel Köln

Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 7 Euro
Tickets: VVK Schauspiel Köln ab 5.9.2013 unter Tel.: 0221-22128400

WDR3 sendet eine Aufzeichnung der Veranstaltung am 17. Oktober 2013 um 23.05 Uhr.