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Rachel Kushner

Rachel Kushner wurde international bekannt mit ihren vielfach preisgekrönten Romanen Flammenwerfer und Telex aus Kuba, mit dem sie im Mai 2017 bereits im Literaturhaus Köln zu Gast war. Nun kehrt sie zurück mit einem spektakulären Roman über das Leben am Rande der Gesellschaft im zeitgenössischen Amerika.

 

In Ich bin ein Schicksal (Rowohlt) tritt Romy Hall eine zweimal lebenslängliche Haft in der Stanville Women’s Correctional Facility an, tief in Kaliforniens Central Valley. Draußen San Francisco, wo sie aufwuchs und wo ihr 7-jähriger Sohn Jackson nun bei ihrer Mutter lebt. Drinnen Hunderte Frauen, die um das Nötigste zum Überleben kämpfen, dazu die tägliche Gewalt des Aufsichtspersonals und der Gefangenen. Rachel Kushner führt Romy in eine Welt ein, die sich zu einem mächtigen industriellen Komplex entwickelt hat, dem amerikanischen Strafvollzug. Aber ihr Blick reicht weit darüber hinaus, denn letztlich geht es um den kulturellen und politischen Zerfall des »Land of the free«. Literaturwissenschaftler Julian Hanebeck spricht mit Rachel Kushner über ihren literarischen Kosmos, der »erfüllt ist von brillant mit Leben pulsierenden Geschichten« (The New Yorker). Aus dem Roman, übersetzt von Bettina Abarbanell, liest Milena Karas.