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Philosophie einer humanen Bildung

Den aktuellen Bildungsreformen fehlt die kulturelle Leitidee, sagt Julian Nida-Rümelin. Es wird nur an den Symptomen herumgedoktert, mit den bekannten Folgen: Alle Beteiligten sind überfordert, die Lehrer, die Eltern, die Kinder, auch die Politiker. “Employability” heißt stattdessen das Gebot der Stunde. Aber eine Bildung, die den Menschen immer nur “fit für” etwas machen will, die nicht nach seinen Interessen und Talenten fragt, wird nicht einmal den erträumten Markterfolg bringen. Nida-Rümelin gibt den Anstoß zu einer neuen humanen Bildung. Er beruft sich dabei auf Humanismus und Pragmatismus. Zudem greift er Denkschulen von der Antike bis Wittgenstein und Dewey auf und leitet daraus seine eigene Vision einer “Bildungsrepublik” her – weg von der unmittelbaren Verwertbarkeit des Menschen, hin zu mehr Selbstentfaltung und Erfolg.
Julian Nida-Rümelin studierte Physik, Mathematik, Philosophie und Politikwissenschaften. Lehrstuhl für Ethik in Tübingen und Philosophie in Göttingen. 1998 bis 2002 war er Kulturreferent der in München, dann Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Philosophie in München inne.

Gert Scobel studierte Philosophie und Theologie und leitet seit 2008 die 3SAT-Sendung scobel. Er wurde unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. 2012 erschien sein Buch “Warum wir philosophieren müssen. Die Erfahrung des Denkens”.

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro

Tickets über KölnTicket im Internet oder telefonisch unter 0221 / 2801