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Ökologischer Holismus auf der Grundlage einer materialen Wertethik und das Problem der Wahrnehmung in Zeiten des iconic turns

Vortrag von Dr. Evrim Kutlu und Gerhard Nurtsch mit anschließender Diskussion

                       

Es vergeht kein Tag, an dem nicht von Krisen und Katastrophen berichtet wird, die ihren Grund in dem menschengemachten Klimawandel haben. Die Philosophie ist aufgefordert, auf diese Herausforderungen angemessen zu reagieren. Schon seit den 70er Jahren haben sich viele Theorien zur Umweltethik und ökologischer Ethik formiert, die sich in ihrer Begründung für den Erhalt und Schutz der Natur voneinander unterscheiden. In dem ersten Teil des Vortrags wird Evrim Kutlu diese Positionen kurz vorstellen und in ihrer Begrenztheit diese kritisieren, um dann im nächsten Schritt den Entwurf eines neuen ökologischen Holismus vorzustellen, der auf der Grundlage von Max Schelers materialen Wertethik und der metaphysischen Konzeption eines „werdenden Gottes“ entwickelt wird.

Im zweiten Teil des Vortrags wird Gerhard Nurtsch der Frage nachgehen, was in diesem Kontext „performative Wahrnehmung“ bedeuten könnte, um von dorther anhand ausgewählter photographischer Beispiele nach dem Ethos eines „gestaltenden Sehens“ zu fragen; in einer Zeit der unabsehbarer „Bilderflut“ – zwischen Autonomie künstlerischen Schaffens und gesellschaftlicher Einbindung. Was also vermag ästhetische Gestaltung in Hinblick auf einen im ersten Teil aufgezeigten ökologischen Holismus?

Eintritt 6,– €/ Studierende, Schüler, Köln-Pass-Inhaber 3,– €. Einlass 10:00 Uhr, Beginn 11:00 Uhr

Anmeldung bis 6. 7. 2019 erwünscht über philimu.veranstaltungen@gmx.de