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Norbert Hummelt: Sonnengesang. Gedichte.

Im Gespräch mit Liane Dirks präsentiert Norbert Hummelt seine neuen Gedichte, in denen die Sonne und ihr Licht im Mittelpunkt stehen. Denn ganz gleich, wie kunstreich der Mensch seine Welt einrichtet, ohne das Sonnenlicht ist er verloren. Sie ist das künstliche Licht der Raumstation, die den Himmel über Berlin passiert. Die Kraft, die die Natur belebt, den Blick des Betrachters lenkt. Der Klang einer Glocke, der Ruf der Ringeltaube reißen ihn aus einer Starre, wecken Sehnsüchte, lassen Bilder aufsteigen, in denen Licht und Helligkeit gespeichert sind. Träume lassen sich nicht festhalten, außer in Versen – sie schwingen nach in den lebendigen Rhythmen dieser Gedichte, die einfach wie Lieder sind und doch voller Geheimnisse.

 

Norbert Hummelt, Lyriker, Essayist und Übersetzer, studierte Germanistik und Anglistik in Köln und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln, dem Mondseer Lyrikpreis, dem Niederrheinischen Literaturpreis sowie 2018 mit dem Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk. „Zeichen im Schnee“, „Stille Quellen“, „Totentanz“, „Pans Stunde“ und „Fegefeuer“ zählen zu Hummelts wichtigsten Gedichtbänden.

 

Liane Dirks, Autorin, Journalistin und Literaturkritikerin, veröffentlichte bislang sechs Romane und gab 21 Bücher heraus. Dirks erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln, den Märkischen Literaturpreis und den Preis der LiteraTour Nord 2003. Zu ihren wichtigsten Büchern zählen „Vier Arten meinen Vater zu beerdigen“, „Narren des Glücks“, „Krystyna“, „Falsche Himmel“ sowie „Der Koch der Königin“.

 

Eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner

 

Eintritt frei!