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**Entfällt!** Mit Dichtern denken

** Muss leider entfallen, wird post Corona nachgeholt **

 

Vortrag mit anschließender Diskussion von Michael Wittschier

Moderation: Dr. Gabriele Münnix

 

Denken und Dichten als „Kinder“ der Sprache eng verwandte Formen der Welterkenntnis. Die unterschiedlichen, aber äquivalenten Vergegenwärtigungsleistungen von Philosophie und Literatur dienen beide der Erklärung von zentralen Fragen der menschlichen Existenz – die Literatur durch symbolische Präsenz im Konjunktiv, die Philosophie durch referentielle Aussagen im Indikativ. Deshalb spricht alles dafür, in Schule und Alltag jede Gelegenheit zu nutzen, um mit Dichtern zu denken. Die Konkretheit literarischer Texte und ihr Gefühlsbezug sind nicht nur bei der Reflexion moralischer Fragen förderlich, sondern erweitern durch ihre imaginative Teilnahme auch den Horizont des Verstehens.

Im Vortrag wird das Verhältnis von Literatur und Philosophie in diesem Sinne systematisch und historisch beleuchtet und anhand verschiedener Beispiele deutlich gemacht, welchen Mehrwert wir erfahren, wenn wir Dichtung und Denken als gleichwertige, aufeinander bezogene Formen der Erkenntnis betrachten.

Eintritt 6,– €/ Schüler, Studierende, Köln-Pass-Inhaber 3,– €. Einlass 10:00 Uhr, Beginn 11:00 Uhr

Anmeldung bis 14. 3. 2020 über philimu.veranstaltungen@gmx.de