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Meyrinks Simplicissimus-Texte vorgestellt von Christian Berglar

LITERATUR IN DEN HÄUSERN DER STADT KÖLN – Lesung 26

Gustav Meyrink: »SATIRISCHES, GROTESKES UND MAKABRES AUS DEM SIMPLICISSIMUS«

Vorgestellt von Christian Berglar

Gastgeber: Christian Berglar und der LAUNENWEBER Verlag

Gustav Meyrink hatte viele Facetten und seine Vita liest sich wie eine literarische Fiktion: geboren als unehelicher Sohn einer Schauspielerin und eines Beamten, wird er Bankier, Salonlöwe, Geschäftsmann, Buddhist und professioneller Schachspieler, landet später wegen Betrugsverdachts im Knast und ist geschäftlich ruiniert.

Weltberühmt wird er schließlich mit einem Produkt, das mit der Geschäftswelt nichts zu tun hat: Sein Prag-Roman »Der Golem«, erschienen 1915, wird zu einem der ersten deutschsprachigen Bestseller.

Über zwanzig Jahre schreibt er für die Münchner Satirezeitschrift »Simplicissimus« bissig-sarkastische Erzählungen. Scharfzüngig zieht er darin über die Institutionen der Macht her, übt spöttelnde Zivilisationsschelte oder heizt seinem Publikum mit okkultistischen Horrorszenarien ein.

An diesem sonntäglichen Nachmittag wird der Gastgeber und Verleger Christian Berglar aus einer Textsammlung der Jahre 1901 – 1926 lesen, die erstmals alle »Simplicissimus«-Beiträge Meyrinks beinhaltet. Freuen Sie sich also auf Satirisches, Groteskes und Makabres!

»Satirisches, Groteskes und Makabres aus dem Simplicissimus (1901 – 1926)« ist im Launenweber Verlag erschienen.