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Maurizio Torchio: Das angehaltene Leben

Theaterstück nach dem Roman von Maurizio Torchio, im Anschluss: Publikumsgespräch mit dem Autor und dem Ensemble im Theater der Keller

Der italienische Bestsellerautor Maurizio Torchio, in seiner Heimat preisgekrönt, in Deutschland noch ein Geheimtipp, spricht am 30. Januar nach Vorstellungsende mit dem Ensemble über das Stück seines Romans „Das angehaltene Leben“:
Der Protagonist sitzt schon seit Jahrzehnten in Isolationshaft. Er sieht, was um ihn herum passiert, er lauscht, und er erzählt davon, weil er ja doch nicht schweigen kann. Und entwickelt so eine brutale wie berührende Poesie eines gefangenen Menschen. Die Grenzen von Zeit und Raum, Wirklichkeit und Fantasie lösen sich auf – Ein Stück über die Macht der Imagination. Wie überlebt man die extremen Erfahrungen des Gefangenseins?

“In Ulrike Janssens packender Inszenierung geht es nicht um Schuldzuweisung oder Moral, sondern um den Zerfall eines Menschen in völliger Einsamkeit. Daniel Kuschewski und Markus Penne gelingt es mit verstörender Intensität, die klaustrophobische Situation des Täters begreifbar zu machen und Mitleid für ihn zu erwecken.”

Bearbeitung & Regie: Ulrike Janssen (Theaterpreisträgerin 2017 mit Bilqiss) Bühne & Licht: Dietrich Körner
Kostüme: Maria Strauch
Mit: Daniel Kuschewski, Markus Penne, Susanne Seuffert

theaterblackbox köln in Kooperation mit dem Theater der Keller