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LITERATUR, AKUSTISCH: DREI WERKSTATTGESPRÄCHE

Moderation: Ulrike Janssen
Es hatte sich noch kaum herumgesprochen, daß ein „Hörbuch“ mehr sein kann als ein vom Autor oder einem Schauspieler vorgelesener Text, da veröffentlichte Birgit Kempker im Verlag von Urs Engeler bereits Bücher mit CD, die den geschriebenen Texten Hörstücke auf der Basis dieser Texte als gleichwertige Form beigesellte. Seit 1989 „baut“ die Schriftstellerin an einem akustischen Werk mit eigener Poetik, das seine Wirkung aus den klanglichen Möglichkeiten gesprochener Sprache, assoziativen Sprüngen, rhythmischen Linien und Brüchen und der genauen Gestaltung des zufällig Zugefallenen zieht, oft unter Einsatz ihrer eigenen Stimme. In den letzten Jahren entstanden unter anderem Stücke, in denen sie sich mit der Figur des Vaters auseinandersetzt: angefangen mit „Papa, short version“ (ORF Kunstradio, 2005) über „Vater. Eine Trance. Ist eine Reise“ (WDR 2011) und „Vom Vater von Birgit Kempker“ (WDR 2015) betreibt sie eine Vatersuche, die sich zunehmend komplexer in den Hörraum hinein verästelt. Ein neues Stück, das sich mit dem Vater beschäftigt, ist bereits entstanden. Im Gespräch mit Ulrike Janssen wird sie diese Arbeit vorstellen, rekapitulieren und demonstrieren.

Birgit Kempker, geboren 1956 in Wuppertal, wohnt in Basel. Sie schreibt Bücher (zuletzt: „Das Sehen versuchen“, 2013), „baut“ Hörspiele, Texte für die Kunst, Räume in der Kunst und vieles andere auch. Dozentin für Wort und Bild an der Hochschule für Gestaltung HGK Basel, seit 1990 Einrichtung und Betreuung des Faches Sprache/Literatur an der Kunstschule Zürich.

Die Veranstaltungen werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln. Karten an der Abendkasse 6,– €, ermäßigt 4,– €, für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft frei