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Land in Sicht #10: Enis Maci, Adrian Kasnitz, Martin Piekar, Gundula Schiffer

Martin Piekar, 1990 geboren, Student der Philosophie und der Geschichte an der Goethe-Uni in Frankfurt am Main. 2012 Stipendiat der Stiftung Niedersachsen beim Literaturlabor Wolfenbütte, sowie Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike. 2015 Förderpreisträger des jungen Literaturforums Hessen-Thüringen und hr2-Literaturpreisträger. Veröffentlichte bereits in mehreren Literaturzeitschriften (z.B. POET, Neue Rundschau, manuskripte). Ist Mitglied des Jungautorenkollektivs „sexyunderground“ des Literaturhauses Frankfurt am Main. Sein erster Gedichtband „Bastard Echo“ erschien im Frühjahr 2014 beim Verlagshaus Berlin. 2014 wurde er World Lyrikwrestling Champion. 2016 erscheint ein E-Book (gemeinsam mit Jan Kuhlbrodt) im Verlagshaus Berlin, 2017 voraussichtlich sein zweiter Gedichtband, ebenfalls im Verlagshaus Berlin.
Enis Maci wurde 1993 in Gelsenkirchen geboren. Sie studiert Literarisches Schreiben in Leipzig. 2010 erhielt sie den Förderpreis des Literaturbüros Ruhr. Veröffentlichungen u.a. in der Tippgemeinschaft 2015 und in EDIT #67. Szenische Umsetzungen ihrer Texte unter anderem am FFT Düsseldorf, LOFFT und am Studio Я des Maxim Gorki Theater.
Adrian Kasnitz, geboren an der Ostsee, aufgewachsen in den westfälischen Bergen, lebt als Schriftsteller und Herausgeber in Köln. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, u.a. „Schrumpfende Städte“ (Luxbooks 2011), „Sag Bonjour aus Prinzip“ (Corvinus-Presse 2013) und „Kalendarium“ (2015ff.) sowie den Roman „Wodka und Oliven“ (Ch. Schroer 2012). Seine Texte finden sich in den lyrischen Kanon-Bänden Der große Conrady (Artemis & Winkler), Lyrik von jetzt (DuMont Verlag) und wurden in über zehn Sprachen von A wie Arabisch bis U wie Ukrainisch übersetzt, vertont und verfilmt.
Gundula Schiffer, geboren 1980 in Bergisch Gladbach, lebt als Literatin und Übersetzerin aus dem Hebräischen, Französischen und Englischen in Köln. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in München und widmete sich anschließend der hebräischen Sprache und Literatur, u.a. an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Nach ihrer Promotion 2010 über die Poesie der Psalmen in der Übersetzung von Moses Mendelssohn war sie kurzzeitig als Gymnasiallehrerin tätig. Dann absolvierte sie den Düsseldorfer Studiengang „Literaturübersetzen“. 2014 erhielt sie für ihre Arbeit an Lea Goldbergs Roman Verluste – Antonia gewidmet (Arco 2015) das erste Nachwuchsstipendium für Literaturübersetzer der Kunststiftung NRW. Der Schwerpunkt ihrer übersetzerischen Arbeit liegt auf Lyrik und Theater, Comics und Romanen; außerdem schreibt sie Gedichte und macht immer wieder verschiedene „Litaktionen“.
Eintritt: 2€
LAND IN SICHT