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Karen Jennings: Lesung und Gespräch zu der Kurzgeschichte “Coverings / Masken”

stimmen afrikas präsentiert im Rahmen der Shortstory – Reihe Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen je zwei Kurzgeschichten von sechs Schriftsteller:innen aus sechs Ländern Afrikas. Das Besondere: Die Geschichten werden von Studierenden des Masterstudiengangs „Literatur übersetzen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ins Deutsche übersetzt. Nach dem Online Festival Gegen das Vergessen im April 2021 wird nun im 2. Teil mit Blick in die Zukunft die Schriftstellerin Karen Jennings mit ihrer ins Deutsche übersetzten Kurzgeschichte Coverings/MASKEN vorgestellt. Das Gespräch mit der aus Brasilien zugeschalteten Autorin moderiert Sosthène EvinaMiriam Braun wird per Video über ihre Arbeit an der Übersetzung der Kurzgeschichte MASKEN berichten. Davina Donaldson wird aus der Coverings vorlesen. Azizè Flittner wird das Gespräch ins Deutsche verdolmetschen.

Karen Jennings, geb. 1982, ist eine südafrikanische Autorin. Ihr Debütroman Finding Soutbek stand auf der Shortlist für den Etisalat Prize for African Fiction. 2016 erschien Travels with my Father und 2018 ihr erster Gedichtband Space Inhabited by Echoes. Ihr Roman An Island ist für den Booker Prize 2021 nominiert. Karen lebt derzeit in Brasilien und hat 2020 an der Universität von Goiás eine Postdoktoranden-Forschung über die historische Beziehung zwischen Wissenschaft und Literatur abgeschlossen. Sie wirkt in den Programmen Writivism und Short Story Day Africa mit, die beide das Schreiben in Afrika fördern.

Coverings zeichnet den Weg einer Gruppe von Menschen nach, die ihr altes Leben hinter sich gelassen haben. Der Sternenhimmel über ihnen verspricht, dass in der Ferne ein Leben ohne Tod, ohne Schmerz, ohne Leid auf sie wartet. Wem begegnen sie auf ihrer Flucht ins Unbekannte? Wo kommen sie unter, was erleben sie unterwegs? Und führt ihr Weg am Ende tatsächlich ans Ziel?

Informationen zu den weiteren Beteiligten finden Sie auf www.stimmenafrikas.de

Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch sehr willkommen!

 

Foto: © Jacques Nkinzingabo