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Ich liebe an der Literatur auch das Handwerk, das kein Ziel ist, aber eine Voraussetzung“ (Tucholsky) – der Autor als Kritiker

                    

Am Beispiel von verschiedenen Autoren der klassischen Moderne, die über Stil und Qualitäten anderer Kollegen schreiben, werden nicht nur eigene Standpunkte der jeweiligen Schriftsteller , sondern auch allgemeine Kriterien für die Beurteilung von Literatur formuliert, die ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren haben. So äußert sich z.B. Alfred Kerr über Gustave Flauberts „L‘ éducation sentimentale“, Kurt Tucholsky spricht prägnant über gelungene und weniger gelungene Gedichte Bertolt Brechts, Alfred Polgar charakterisiert den meisterhaften Romanautor Joseph Roth oder die außergewöhnliche Qualität Robert Walsers und Robert Gernhardt erzählt uns schließlich in verspielt-witzigen Versen über seine Annäherung an Heinrich Heine. Die spezifischen Merkmale für die Beurteilungen werden dabei anhand ausgewählter Textbeispiele verdeutlicht von dem Regisseur und Schauspieler Carl-Herbert Braun.

 

Einlass 10:00 Uhr, Beginn 11:00 Uhr

Anmeldung über philimu.veranstaltungen@gmx.de erbeten