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Gerrit Wustmann: Weltliteratur 

»Wo Weltliteratur draufsteht, ist Westliteratur drin.«

In seinem kenntnisreichen Essay Weltliteratur (Sujet Verlag) zeigt Gerrit Wustmann, wie einseitig unser Blick auf die sogenannte Weltliteratur ist, lenkt den Blick auf das literarische Schaffen von Autor*innen aus Asien, Afrika und Lateinamerika und wirbt im Gespräch mit Maryam Aras um ein neues Literaturverständnis.

Ausgehend von Goethes Begriff der Weltliteratur plädiert Gerrit Wustmann für ein umfassenderes Verständnis des Wortes und einen weiteren literarischen Horizont. Er zeigt auf, wie im Feuilleton, an Schulen und Universitäten sowie in Listen kanonischer Werke sogenannte westliche Literatur überwiegt und scheinbar unreflektiert zu Weltliteratur erklärt wird. Dass dabei auch unser Blick auf »die Welt« verzerrt wird, spiegelt Gerrit Wustmann in seinem Essay und leistet damit einen wichtigen Beitrag im Gespräch über Literatur.

Für diese Veranstaltung gilt das 2G-Modell. Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Personen möglich sein. Bitte halten Sie Ihren Impf- oder Genesungsnachweis sowie Ihren Lichtbildausweis am Einlass bereit. Zutritt mit einem tagesaktuellen Negativtestergebnis ist an diesem Abend nicht möglich.

Es gelten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske sowie das Abstandsgebot.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

 

Foto: (c) Helen Pass