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Für ein freies China: Liao Yiwu im Literarischen Salon

Für ein Gedicht ging er sogar ins Gefängnis. Massaker beschrieb 1989 die Ereignisse vom Tian´anmen-Platz am 4. Juni und brachte Liao Yiwu eine vierjährige Haftstrafe ein. Die chinesische Regierung schreckte auch vor brutaler Folter nicht zurück – doch dem Autor gelang die Flucht. Er setzte sein Werk fort und gelangte viele Jahre später nach Deutschland, wo man ihm u.a. den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2012 verlieh. Sein Schaffen vereint neben Lyrik auch Prosa sowie Interviews mit Randfiguren der Gesellschaft, Leichenbestattern, Klomännern, Prostituierten oder ehemaligen Rotgardisten. Immer wieder kombiniert er poetisches mit sozialem Engagement, auch, weil er selbst in großer Armut aufwuchs. Mit Navid Kermani und Guy Helminger spricht Liao Yiwu im Literarischen Salon über seinen Werdegang und den Traum, irgendwann in ein freies, demokratisches China zurückzukehren.
 

Veranstaltungspartner: Stadtgarten, Heinrich-Böll- Stiftung, Augenklinik am Neumarkt, Buchhandlung Klaus Bittner

Eintritt: 10,- /7,- €

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