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Der lange Abend der vielsprachigen Literaturen

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht in diesem Jahr die lateinamerikanische Literatur mit Argentinien, wo man 2014 ein wichtiges Jubiläum, den einhundertjährigen Geburtstag des glänzenden Schriftstellers der Phantastik, Julio Cortázar, feiert.
In Spanien findet auch eine sehr weitverbreitete Kampagne der Popularisierung von Büchern statt. Im Radio wird oft das Motto wiederholt: “Wer liest, lebt doppelt.” Und ständig werden Umfragen in Buchhandlungen oder auf der Straße unter den Passanten durchgeführt mit der Fragestellung: “Was lesen Sie gerade?” Das gleiche gilt für Deutschland und die zahlreichen Initiativen, um die Lust zum Lesen zu erwecken, wie der Tag des Buches im April oder die seit 2004 auch im November stattfindenden bundesweiten Vorlesetage. Während der Lesung und Diskussion wird das Publikum über die literarischen Vorlieben der Autoren/innen und über die Buchmarkt-Trends in den verschiedenen Ländern erfahren. Vorgestellt und gefragt werden die Lesenden von den Moderatorinnen Elke Falley-Rothkopf und Gabriele Flessenkemper.

Nach einem Grusswort des Generalkonsuls Spaniens, Sr. Francisco Aguilera Aranda, wird die deutsch-spanische Autorin Pilar Baumeister aus Cortázars Werk und eigene Texte lesen. Es folgen zwei Autoren aus Peru, Teresa Ruíz Rosas und Walter Lingán. Im zweiten Teil und nach einer musikalischen Pause kommt die türkische Literatur zu Wort mit Bahattin Gemici, die serbische mit Dragica Schröder und die russische mit Agnes Gossen-Giesbrecht.

Die Diskussion mit den Moderatorinnen und dem Publikum nimmt u. a. Bezug auf folgendes Zitat von Andreas Eschbach:
“Wie mag jemand, der keine Bücher liest, überhaupt auf die Idee kommen, sein Leben daran zu verwenden, welche zu schreiben? […] Viel zu lesen ist für einen Schriftsteller wie zu atmen, zu schlafen oder zu essen – bloß wichtiger. Wer nicht liest, lebt nur halb, das gilt für jeden und für Autoren in verschärftem Maße.”

Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.
Veranstaltungspartner: Kooperation mit der Volkshochschule Köln.

Ort: VHS-Forum im Museum

Eintritt: frei, Spenden für die Musik willkommen