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Covertext: Anmerkungen zu Konzeptualismen

Was lässt sich unter konzeptuellen Schreibpraktiken verstehen? Wie unterscheiden sie sich von der Konzeptkunst? Was sind die maßgeblichen formalen und ästhetischen Strategien? Wie lassen sich hybride oder “unsaubere” konzeptuelle Ansätze einordnen? Welche Verbindungslinien gibt es zwischen der Appropriation und dem konzeptuellen Schreiben? Auf welche Weise ist das konzeptuelle Schreiben an eine neue Art der Rezeption gekoppelt, eine “Denkweise”, die das Konzept dem Text vorzieht? Wie hängt das konzeptuelle Schreiben mit den neuen Technologien und der zeitgenšssichen Informationskultur zusammen?
Der vorliegende Band versucht mit einer Zusammenstellung von Anmerkungen, Aphorismen, Zitaten und Infragestellungen Antworten auf diese Fragen zu geben. Er entstand aus einer losen Korrespondenz zwischen Robert Fitterman und Vanessa Place, je geteilten Lese- und Forschungsinteressen. Das Buch stellt keinesfalls einen fertigen Bericht dar, sondern vielmehr eine erste Annäherung, eine bewusst unabgeschlossene Sammlung von Reflexionen, die zu einer weiteren Präzisierung des Themas einladen soll.

Robert Fitterman, geboren 1959, Autor, lehrt Poetik an der New York University und am Bard College, New York.
Vanessa Place, geboren 1968, Autorin und Juristin, Ko-Direktorin bei Les Figues Press, lebt in Los Angeles.

Vorgestellt von Swantje Lichtenstein und Tom Lingnau.
Gefördert durch die SK-Stiftung Kultur 2013

Ort: Theatersaal