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Blickwechsel – Musik und Literatur: Der Ödipus-Mythos

„Welche Freude bereitet es, Musik zu einer Sprache zu schreiben, die seit Jahrhunderten unverändert besteht“, schrieb Igor Strawinsky in seinen Lebenserinnerungen zu seinem Opernoratorium “Oedipus Rex”, dessen Text auf der Tragödie “Oidipus tyrannos” von Sophokles basiert. Gleichzeitig wollte Strawinsky aber eine größtmögliche Distanz zum Text schaffen, indem er den griechischen Text zunächst gemeinsam mit dem französischen Dichter Jean Cocteau stark bearbeitete und dann ins Lateinische übersetzen ließ. Dieser Ambivalenz und dem Verhältnis von Wort und Musik spüren die renommierten Kulturjournalisten Holger Noltze und Annelen Kranefuss in der Lengfeld’schen Buchhandlung nach.
Bei einem Glas Wein können Sie anschließend weiterdiskutieren, bevor Sie gemeinsam in das Konzert gehen.

In der nahegelegenen Philharmonie erklingt um 20.00 Uhr Igor Strawinskys “Oedipus Rex” gemeinsam mit seinem Apollon musagète. Die Ausführenden sind das London Symphony Orchestra und der Monteverdi Choir unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner. Als Solisten sind Jennifer Johnston, Stuart Skelton und Gidon Saks zu hören.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Köln. Veranstaltungspartner: Kölner Philharmonie, Lengfeld’sche Buchhandlung

Eintritt: 10 Euro, Mitglieder 7,50 Euro
(zzgl. Konzertkarte)

Die Karten für die Gesprächsveranstaltung und das Konzert sind im Vorverkauf bei KölnMusik Event am Neumarkt (in der Mayerschen Buchhandlung) und bei KölnMusik Ticket am Roncalliplatz erhältlich, außerdem online über http://www.koelner-philharmonie.de/paket/79/ und telefonisch bei der Kölner Philharmonie (0221 20408204). Mitglieder des Literaturhauses haben die Möglichkeit, vorab Karten für die Gesprächsveranstaltung zu reservieren (0221 995558-0).