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zwischen/miete #15: Dana von Suffrin

Otto war immer schon eine Zumutung. Doch als der Familienpatriarch zum Pflegefall wird, ist alles noch viel schlimmer. Dana von Suffrin schildert den schweren Abschied von einem, den man ein Leben lang loswerden wollte, und ein jüdisches Leben, das alle Abgründe des 20. Jahrhunderts durchmisst.
Timna, die Erzählerin, hat es mit ihrem kranken Vater in Dana von Suffrins Debütroman Otto (Kiepenheuer & Witsch) nicht leicht. Aufbrausend, manipulativ, distanzlos terrorisiert Otto sie und ihre Schwester Babi, die ohnehin immer nur Abstand wollten von ihrer ungemein schrägen Familiengeschichte. Doch Dana von Suffrin macht aus der Lebensgeschichte des Vaters einen Parforcetritt durch das 20. Jahrhundert, aus der Abrechnung eine Hommage, aus den Schimpftiraden des alten Starrkops einen klugen und liebevollen Roman. Manuskript und Autorin begeisterten mit tiefschwarzem wie feinsinnigem Humor schon in der Romanwerkstatt »Kölner Schmiede«, deren Leiter Tilman Strasser den Abend moderiert.
zwischen/miete ist ein Format für Lesungen in WGs und anderen spannenden Räumen.
Tickets unter zwischenmiete.nrw/koeln
Eintritt: 5,- € (inkl. Begrüßungsgetränk)
Veranstaltungspartner: rausgegangen.de, Dom Kölsch
Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW