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Zentralbibliothek

Josef-Haubrich-Hof 1
Köln, 50676 Deutschland
22März | Do | 2018
11April | Mi | 2018

Hannes Ley: #ichbinhier. Zusammen gegen Fake-News und Hass

Moderation: Constanze Kurz Hate Speech hat eine lange Tradition im Internet. Anfangs waren vor allem Einzelne davon betroffen. Doch längst wissen wir um das destruktive Potenzial dieser Pöbeleien für die ganze Gesellschaft. Eine gravierende Folge ist neben der Verrohung der Diskussionskultur auch die Unterminierung der Demokratie. Hannes Ley kämpft gemeinsam mit den 37.000 Mitgliedern der von ihm gegründeten Facebook-Gruppe #ichbinhier entschlossen gegen den Hass im Netz. Wann immer gezielt Lügen verbreitet werden und mit Frauen-, Fremden- und anderer Meinungs-Feindlichkeit niederste…

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24April | Di | 2018
08Mai | Di | 2018

Theresia Enzensberger: Blaupause

Moderation: Christl Drey Luise Schilling ist jung, wissbegierig und voller Zukunft. Anfang der brodelnden zwanziger Jahre kommt sie an das Weimarer Bauhaus. Sie studiert bei Professoren wie Gropius oder Kandinsky und wirft sich hinein in die Träume und Ideen ihrer Epoche. Zwischen Technik und Kunst, Kommunismus und Avantgarde, Populismus und Jugendbewegung lernt Luise gesellschaftliche Utopien kennen, die uns bis heute prägen. Rasant und äußerst gegenwärtig erzählt Theresia Enzensberger von einer jungen Frau in den Wirren ihres Lebens: von den Konflikten…

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09Mai | Mi | 2018
16Mai | Mi | 2018
24Mai | Do | 2018

Ulrike Guérot: Was ist los mit Frankreich? Von politischer Zersetzung zu sozialer Neuordnung

Joachim Frank im Gespräch mit Ulrike Guérot Steuert Frankreich mit Emmanuel Macron einer epochalen Neuordnung entgegen? Und was heißt das für Deutschland, für Europa? Soziologen, Politikwissenschaftler, Ökonomen, Aktivisten und Kulturschaffende geben Antworten. Während die alten Klassen der Arbeiterschaft und Bourgeoisie sich endgültig auflösen, das klassische Parteienwesen zerfällt, gilt für die Wirtschaft der Satz „Totgesagte leben länger“. Den strukturellen Schließungen von Großbetrieben stehen Frankreichs Rolle in der Eurozone und eine lebendige Start-up-Szene gegenüber. Doch für das sozioökonomische Gefälle zwischen Stadt und Land,…

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12Juni | Di | 2018

Heinrich Böll: Der Panzer zielte auf Kafka. Heinrich Böll und der Prager Frühling

Gespräch mit René Böll, Jochen Schubert und Gabriele Ewenz Am 20. August 1968 reiste Heinrich Böll nach Prag – auf Einladung des dortigen Schriftstellerverbands. Zeit für die offiziell geplanten Gespräche blieb ihm nicht, denn kurz darauf besetzten die Truppen des Warschauer Paktes das Land. Vier Tage verbrachte Böll gemeinsam mit seiner Frau Annemarie und seinem Sohn René in der Stadt, in der die Träume von einem „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ brutal zerschlagen wurden. Der breite Widerstand der Prager beeindruckte ihn…

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