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Schwimmerbecken

Fünf lange Jahre hat Luise nichts von ihrem Zwillingsbruder Ludwig gehört. Nun ist er wieder da, sitzt am Wohnzimmertisch der Eltern, als wäre nichts geschehen. Und er spricht nur noch indonesisch. Kurz nach Ludwigs Rückkehr verlässt Luise ihren Heimatort und zieht in die Stadt. Doch das Rätsel um ihren Bruder lässt sie nicht los: Als er in die Psychiatrie eingeliefert wird, kehrt Luise noch einmal nach Kollbach zurück. Sie will endlich Klarheit.

Bleiers Episodenroman folgt Luises sprunghafter Gedankenwelt, Szenen aus dem Jetzt wechseln sich ab mit Erinnerungen an die Kindheit. Dabei spielt die Reihenfolge, in der die Episoden gelesen werden, keine Rolle. Der Text entwickelt eine Sogwirkung, das Geheimnis zwischen den Geschwistern lässt weder Luise noch den Leser los.

Schwimmerbecken ist auf der Hotlist 2017 – die besten Bücher aus unabhängigen Verlage gelistet.

Pressestimmen (Auszug)

– „Es ist eine der vielen Stärken dieses Buches, dass es das Wechselverhältnis zwischen Menschen und Orten auslotet. Und es findet dafür eine Sprache, die hochemotional ist. Ulrike Anna Bleier schafft es, einen Kollbach-Mythos zu beschwören.“ Mithu Sanyal, WDR5 Büchermagazin

– „Bleier verknüpft nach und nach völlig unaufgeregt, geradezu en passant Figuren und Situationen miteinander und löst dadurch eine ungeheure Aufregung beim Leser aus. “Guy Helminger, Luxemburger Tagblatt

– „Der leicht melancholische Unterton ist fein abgestimmt auf die Episoden des Dorflebens. So dass man ein welthaltiges Stück Literatur vor sich hat, dessen Geheimnissen man gerne folgt. “ Thomas Linden, Kölnische Rundschau

–  „Allmählich entfaltet der Roman – ähnlich dem in die Seelen der Einheimischen sickernden schwarzen Wasser der Kollbach – einen intensiven Sog, der unaufhaltsam in die grandios dichte Spurensuche hineinreißt.“  Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung

Ulrike Anna Bleier
geboren und aufgewachsen in Bayern, lebt in Köln. Sie schreibt Romane und Kurzgeschichten; für ihre Prosatexte wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem NRW-Arbeitsstipendium  und dem Kunstpreis Viersen.

Weitere Informationen über die Autorin unter: www.bleier-online.de