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Herta Müller. Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln 2015

Verlag: Buchhandlung Klaus Bittner

Herausgeber: Stadtbibliothek Köln – ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Gabriele Ewenz

ISBN: 978-3-926397-27-0

Seitenzahl: 47 S.

Preis: 10 Euro

 

Die Auszeichnung der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller mit dem Heinrich-Böll-Preis 2015 nahm die Stadtbibliothek Köln erstmals zum Anlass, die Verleihung zu dokumentieren. Das jetzt in der Schriftenreihe „Literatur in Köln“ (LiK) veröffentlichte Buch beinhaltet neben den Reden von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Professor Doktor Friedmar Apel und Herta Müller die gekürzte Fassung eines Gesprächs, das die Preisträgerin und Ernest Wichner am Vortag der offiziellen Preisverleihung in der Kölner Zentralbibliothek geführt haben. Die Autorin erzählt darin über ihre literarischen Anfänge in Rumänien und über das Leben in der Diktatur. Darüber hinaus gewährt sie Einblick in den Schreibprozess. Bereichert wird der Band durch Gedichtcollagen von Herta Müller, die sie eigens für diese Publikation unter dem Titel „Heimwehgift“ zusammengestellt hat.

Der Heinrich-Böll-Preis ist die höchste und renommierteste Auszeichnung, die die Stadt Köln vergibt. Im Gedenken an den Kölner Ehrenbürger und Literaturnobelpreisträger verleiht sie seit 1985 den nach ihm benannten Preis für herausragende schriftstellerische Leistungen der deutschsprachigen Literatur.

Die Schriftenreihe „Literatur in Köln“ gewährt Einblick in die Schätze des LiK-Archivs und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek. Beide Literatursammlungen dokumentieren seit vielen Jahren die Kölner Schriftstellerszene und bewahren das „literarische Gedächtnis“ Kölns. Betreut wird die Reihe von Doktor Gabriele Ewenz, der Leiterin der Archive. Auch künftig wird die Dokumentation der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises im Rahmen der Schriftenreihe des LiK- und des Heinrich-Böll-Archivs erscheinen. Das Kulturamt der Stadt Köln unterstützt die repräsentative Publikation.