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Ein deutscher Sommer

Am 16. August 1988 überfallen zwei Kleinkriminelle die Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck – es folgt die wohl spektakulärste Geiselnahme der deutschen Nachkriegsgeschichte. Gejagt von einer Journalistenhorde, fliehen sie durchs Land, töten vor laufenden Kameras und werden interviewt, während die Geiseln in Lebensgefahr schweben – ein Sündenfall des Journalismus, ein Offenbarungseid der Polizei.
Peter Henning erzählt von acht Menschen, die in das Geiseldrama hineingezogen werden und binnen 54 Stunden an den Rand ihrer Existenz gebracht werden. Sie müssen sich entscheiden: für ein richtiges oder ein falsches Leben.
Ein kühner historischer Roman über die Gegenwart: Eine Geiselgeschichte, die weder die Geiseln noch die Gangster ins Zentrum stellt. Sondern uns.

Zum Autor: Peter Henning, geboren 1959 in Hanau, arbeitet seit über 20 Jahren als Journalist. Er hat Romane und Erzählungen publiziert, die sowohl ausgezeichnet worden sind, als auch von der Kritik viel Lob ernteten. Im Aufbau Verlag erschienen „Die Ängstlichen“ (2009), „Tod des Eisvogels“ (2011) und „Leichtes Beben“ (2011).