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„Schreiben als Tyrannei“ – 5 Minuten mit Christoph Danne

Tagsüber sucht er als Buchhändler den Kunden künftige Schätze aus. Und nachts schreibt er selbst welche: So läse sich Christoph Dannes Biographie, wenn er ein Superheld wäre. Im Café erzählt der Kölner Lyriker, wann und wie er sich tatsächlich zwischen Brotjob und Privatleben die Zeit zum Dichten abknapst, wo er die Zeilen hernimmt und warum er dabei zwischendurch durchaus mal denkt: „Junge, du hast einen Dachschaden“. Raffaela Joachim fragt außerdem nach dem Cover der „Shooting Stars“, den Kölner Lesereihen wie HELLOPOETRY!, die der Autor organisiert – und wieso das Schreiben für ihn immer auch Tyrannei bedeutet.