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23Januar | Mi | 2019

Poetica: »Orte der Sehnsucht« – Oswald Egger und Marion Poschmann

»Rausch« lautet das diesjährige Thema der Poetica, des Festivals für Weltliteratur, das bereits zum fünften Mal in Köln stattfindet. An einem der Sehnsucht und ihren Orten gewidmeten Abend gehen Oswald Egger und Marion Poschmann der Frage der Poesie als Lebenselixier nach. Für Marion Poschmann und Oswald Egger spielen die Sehnsucht und ihre Orte prägende Rollen. Es kann um den Hortus conclusus des Mittelalters gehen, jedoch auch um Schauplätze, die sich mittels GPS aufsuchen lassen, wie die japanischen Kieferninseln oder die…

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24Januar | Do | 2019

Shibasaki Tomoka liest aus ihrer Erzählung „Frühlingsgarten“ (Haru no Niwa)

Tarō, der unscheinbare Angestellte einer PR-Agentur, träumt sich immer wieder aus der lästigen Realität in eine imaginäre Welt. Die Bekanntschaft mit einer Nachbarin, der Mangazeichnerin Nishi, verändert nicht nur seine Sicht auf die Umgebung und das geheimnisvolle hellblaue Haus, das bald für beide ein Objekt ihrer Begierde ist. Das Haus und der Garten mit ihrer Beständigkeit werden zu einem Sehnsuchtsort, zumal das Apartmenthaus, in dem sie wohnen, zum Abbruchhaus verkommt. Moderation und Gespräch mit der Autorin: Professor Dr. Harald Meyer,…

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Land in Sicht #33 mit Inga Fischer, Karl Wolfgang Flender, Felix Krakau & Andra Schwarz

Am 24. Januar sehen wir uns wieder im Café Fleur und hören Inga Fischer, Karl Wolfgang Flender, Felix Krakau und Andra Schwarz. Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch.

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27Januar | So | 2019

Ayatollah Khomeinis Triumph: Mit Gott an die Macht. 40 Jahre Islamische Republik Iran.

Als Augenzeugin berichtet die Autorin Greta Godberg  – in Verbindung mit eigenen Erzähltexten – über den Verlauf der Iranischen Revolution von 1978/79. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war Shah Mohammad Reza Pahlevi auf dem besten Weg, das Schwellenland Iran in einen fortschrittlichen Staat nach westlichem Muster zu verwandeln. Seine Visitenkarte war die Hauptstadt Teheran mit ihren im Norden breit angelegten Alleen, modisch herausgeputzten Geschäften und Restaurants, die von westlich gekleideten Einwohnern – darunter Frauen im Outfit letzten französischen…

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Diskursiv – Über die entscheidende menschliche Fähigkeit: Mitfühlen

»Mitgefühl ist die Grundlage einer gelingenden sozialen Kultur. Sie ist das Bindemittel. Ohne Mitgefühl kein Miteinander«, formuliert die Journalistin und Autorin Melanie Mühl schon gleich zu Beginn ihres Buches Mitfühlen. Über eine wichtige Fähigkeit in unruhigen Zeiten (Hanser). Doch dem entgegen stellt sich ihre Beobachtung, dass Mitgefühl im Alltag immer seltener zu finden ist. Sicher, die Welt ist kompliziert und bisweilen überfordernd. Die Zeiten sind rau, populistische und rassistische Stimmen werden lauter, oft trifft man im Alltag auf soziale Verrohung,…

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29Januar | Di | 2019

Nana Ekvtimishvili: Das Birnenfeld

Ein Roman aus Georgien Lesung: Wolfgang Schiffer Moderation: Ulrike Janssen   Mit einer eindrucksvoll unsentimentalen Geschichte wirft ... Filmregisseurin Nana Ekvtimishvili einen Blick aufs georgische Leben am Rande. (Frankfurter Rundschau) Der Roman vibriert unter dem Ausgesparten und Verschwiegenen. (Iris Radisch, DIE ZEIT) Der Geschichtslehrer muss sterben, die Kinder sollen über das Birnenfeld in die Freiheit rennen – das ist Lelas Plan. Im Internat für geistig behinderte Kinder in Tbilissi, einem Relikt aus Sowjetzeiten, hat das zornige Mädchen die Rolle der…

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05Februar | Di | 2019

Jason Lutes

Marte Müller ist Kölnerin und auf dem Weg nach Berlin. »Nichts gegen Köln«, meint ein Berliner Journalist im Zug, »aber es ist halt keine Großstadt im modernen Sinn.« Denn Berlin, das sei ein »Hexenkessel«. So weit, so gegenwärtig. Die Zeitung aber, für die er schreibt, heißt Weltbühne, und in Martes Kunsthochschule wird gerade der Expressionismus verabschiedet. Es ist der September 1928, in den Jason Lutes‘ Graphic Novel Berlin die Leserinnen und Leser entführt. Seit 22 Jahren arbeitet Jason Lutes schon…

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DIE BUCHHANDLUNG GOLTSTEINSTRASSE EMPFIEHLT: Thomas de Padovas „Nonna” – eine wunderbare Liebeserklärung an das ländliche Italien…

Eine wunderbar einfühlsame Liebeserklärung an das ländliche Italien und an die unausgesprochenen Bande zu seiner schweigsamen Großmutter ist Thomas de Padovas Buch „Nonna”. Schon von Kindesbeinen an verbrachte der Autor mit der Familie den Sommerurlaub in der Heimat seines Vaters, dem kleinen Ort Mattinata in Apulien. Der Besuch der Großmutter, der Nonna, bedeutet Ruhe und ein Herunterkommen in der dörflichen Abgeschiedenheit der italienischen Provinz. Am Dienstag, den 5. Februar berichtet Thomas de Padova bei uns von seiner italienischen Familiengeschichte und…

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07Februar | Do | 2019

Ursula Krechel

In dem Roman Geisterbahn erzählt Ursula Krechel von der Gefühllosigkeit der Nachkriegsgesellschaft, für die sie bereits in Shanghai fern von wo und Landgericht eindringliche Bilder gefunden hatte. Für Landgericht erhielt sie 2012 den Deutschen Buchpreis. In Geisterbahn (Jung und Jung) stellt Ursula Krechel die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns, die als Sinti der organisierten Willkür des nationalsozialistischen Regimes ausgesetzt sind, in den Mittelpunkt. Als das Ende des Krieges weitgehend bruchlos in den Anfang der Bundesrepublik übergeht, haben sie den…

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09Februar | Sa | 2019
10Februar | So | 2019

Der Schusch und der Bär: Familienlesung mit Charlotte Habersack (ab 4 Jahren)

Der Bär hat im Sommer viel Honig gesammelt und nun ist er sehr reich. Doch er ist argwöhnisch und sieht in jedem anderen Tier einen Dieb. Deshalb baut er sein Haus zu einer Festung aus, so sicher, dass er am Ende nicht mal mehr aus dem Fenster rausgucken kann. Kann der Schusch den Bären aus dem Haus locken? Charlotte Habersack erzählt aus Der Schusch und der Bär (Ravensburger)und vielleicht auch etwas vom schaurigen Schusch, ihrer ersten Schusch-Geschichte. Dauer ca. 45…

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12Februar | Di | 2019

John Wray

Der amerikanisch-österreichische Autor John Wray sorgte 2016 mit seinem Roman Das Geheimnis der verlorenen Zeit für Furore und wurde 2017 beim Bachmann-Wettbewerb mit dem Deutschlandfunkpreis ausgezeichnet. Sein neuer Roman Gotteskind dreht sich um die Frage, was eine junge Amerikanerin dazu bringt, ihr Zuhause und ihre Identität aufzugeben, um sich den Taliban anzuschließen. Kalifornien im Jahr 2001. In John Wrays Gotteskind (Rowohlt) hat die 18-jährige Aden Sawyer einen Plan, der sie weit weg vom Haus ihrer alkoholkranken Mutter und vom Einfluss…

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14Februar | Do | 2019

Der Knäckebrotkrach: Familienlesung mit Bob Konrad (ab 8 Jahren)

Wie immer verbringen Mayo und ihr kleiner Bruder Super die Ferien bei ihren Großeltern. Oft endet der Urlaub im Chaos, aber dieses Mal soll es schön und harmonisch werden. Doch dann geraten erst Oma und Opa und dann das ganze Dorf aneinander. Und schon hängen Mayo und Super mittendrin im schönsten Knäckebrotkrach (Arena). Eine schräge Feriengeschichte von Bob Konrad über die Frage nach der richtigen Seite des Knäckebrots. Dauer ca. 45 min. Es gibt einen Büchertisch und der Autor signiert…

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Buchpremiere: Julia Trompeter

»Aber nein«, denkt Klara. »Jetzt nicht an Hauke denken.« Denn Hauke ist Vergangenheit. Und das Hauke’s auch, die Kneipe, die Hauke und Klara im Berliner Wedding betrieben haben. Die Gegenwart heißt Utrecht und in Utrecht ist vieles anders. Ganz anders. Oder nur fast. Frühling in Utrecht (Schöffling), so heißt Julia Trompeters neues Buch. Nach ihrem lyrischen Debüt Zum Begreifen nah und dem ersten Roman Die Mittlerin ist es das dritte. Klara, die Protagonistin, schreibt, notiert unentwegt die Unterschiede, die sie…

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15Februar | Fr | 2019

Nino Haratischwili – Die Katze und der General

Datum: Freitag, 15. Februar um 19.30 Uhr Ort: Stadtbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln Moderation: Thomas Laue Eintritt: 10,-€ / 8,-€ Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen »Der General« genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist…

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