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24März | Sa | 2018
06April | Fr | 2018

Peter Michalzik: 1900

(c) Manfred Kötter 1900 wurden Utopien gelebt – in Jasnaja Poljana von Lew Tolstoi, in Berlin oder Brasilien, vor allem aber auf dem Monte Verità, am Ufer des Lago Maggiore. Hier wurde das moderne Leben erfunden mit seiner Lust an Gesundheit, Körper und Individualismus. 118 Jahre später findet die Veranstaltung zu Peter Michalziks »1900. Vegetarier, Künstler und Visionäre suchen nach dem neuen Paradies« in Köln statt. Moderation: Julian Pörksen (Dramaturg)

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11April | Mi | 2018

Hannes Ley: #ichbinhier. Zusammen gegen Fake-News und Hass

Moderation: Constanze Kurz Hate Speech hat eine lange Tradition im Internet. Anfangs waren vor allem Einzelne davon betroffen. Doch längst wissen wir um das destruktive Potenzial dieser Pöbeleien für die ganze Gesellschaft. Eine gravierende Folge ist neben der Verrohung der Diskussionskultur auch die Unterminierung der Demokratie. Hannes Ley kämpft gemeinsam mit den 37.000 Mitgliedern der von ihm gegründeten Facebook-Gruppe #ichbinhier entschlossen gegen den Hass im Netz. Wann immer gezielt Lügen verbreitet werden und mit Frauen-, Fremden- und anderer Meinungs-Feindlichkeit niederste…

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12April | Do | 2018
19April | Do | 2018
24April | Di | 2018

Achtsamkeitspraxis und Neurowissenschaft

Gespräch mit Britta Hölzel, Ulrich Ott und Gert Scobel Unsere Welt wird zunehmend komplexer und unüberschaubarer. Gleichwohl müssen wir unser Leben bewältigen – gesellschaftlich und existenziell im Alltag. Dabei zeigt sich, dass vor allem psychische, aber auch spirituelle Probleme in der säkularisierten Welt eher zu- als abnehmen. Das Streben nach Kohärenz und innerer Festigung scheint mehr denn je überlebenswichtig. Weitgehend unbemerkt von der westlichen Mainstreamkultur haben sich seit Jahrtausenden Traditionen der Meditation und Achtsamkeit entwickelt, die derartige Probleme durch systematisches…

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08Mai | Di | 2018

Theresia Enzensberger: Blaupause

Moderation: Christl Drey Luise Schilling ist jung, wissbegierig und voller Zukunft. Anfang der brodelnden zwanziger Jahre kommt sie an das Weimarer Bauhaus. Sie studiert bei Professoren wie Gropius oder Kandinsky und wirft sich hinein in die Träume und Ideen ihrer Epoche. Zwischen Technik und Kunst, Kommunismus und Avantgarde, Populismus und Jugendbewegung lernt Luise gesellschaftliche Utopien kennen, die uns bis heute prägen. Rasant und äußerst gegenwärtig erzählt Theresia Enzensberger von einer jungen Frau in den Wirren ihres Lebens: von den Konflikten…

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09Mai | Mi | 2018

Jens Beckert: Imaginierte Zukunft. Fiktionale Erwartungen und die Dynamik des Kapitalismus

Moderation: Gert Scobel Ist die Wirtschaft eine Fiktion? Im kapitalistischen Wirtschaftssystem richten Konsumenten, Investoren und Unternehmen ihr Handeln auf die Zukunft aus. Diese birgt Chancen und Risiken, ist aber vor allem eines: ungewiss. Wie gehen die Akteure damit um? Ökonomen beantworten diese Frage mit verschiedenen Theorien, die auf die Berechenbarkeit des Marktes setzen. Dadurch wird die Nichtvorhersagbarkeit der Zukunft unterschätzt. Jens Beckert entwickelt einen neuen Blick auf die Dynamik des Kapitalismus. Im Mittelpunkt seiner Untersuchung stehen die fiktionalen Erwartungen der…

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24Mai | Do | 2018

Ulrike Guérot: Was ist los mit Frankreich? Von politischer Zersetzung zu sozialer Neuordnung

Joachim Frank im Gespräch mit Ulrike Guérot Steuert Frankreich mit Emmanuel Macron einer epochalen Neuordnung entgegen? Und was heißt das für Deutschland, für Europa? Soziologen, Politikwissenschaftler, Ökonomen, Aktivisten und Kulturschaffende geben Antworten. Während die alten Klassen der Arbeiterschaft und Bourgeoisie sich endgültig auflösen, das klassische Parteienwesen zerfällt, gilt für die Wirtschaft der Satz „Totgesagte leben länger“. Den strukturellen Schließungen von Großbetrieben stehen Frankreichs Rolle in der Eurozone und eine lebendige Start-up-Szene gegenüber. Doch für das sozioökonomische Gefälle zwischen Stadt und Land,…

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29Mai | Di | 2018
05Juni | Di | 2018
12Juni | Di | 2018

Heinrich Böll: Der Panzer zielte auf Kafka. Heinrich Böll und der Prager Frühling

Gespräch mit René Böll, Jochen Schubert und Gabriele Ewenz Am 20. August 1968 reiste Heinrich Böll nach Prag – auf Einladung des dortigen Schriftstellerverbands. Zeit für die offiziell geplanten Gespräche blieb ihm nicht, denn kurz darauf besetzten die Truppen des Warschauer Paktes das Land. Vier Tage verbrachte Böll gemeinsam mit seiner Frau Annemarie und seinem Sohn René in der Stadt, in der die Träume von einem „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ brutal zerschlagen wurden. Der breite Widerstand der Prager beeindruckte ihn…

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26Juni | Di | 2018
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