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10Februar | So | 2019

Der Schusch und der Bär: Familienlesung mit Charlotte Habersack (ab 4 Jahren)

Der Bär hat im Sommer viel Honig gesammelt und nun ist er sehr reich. Doch er ist argwöhnisch und sieht in jedem anderen Tier einen Dieb. Deshalb baut er sein Haus zu einer Festung aus, so sicher, dass er am Ende nicht mal mehr aus dem Fenster rausgucken kann. Kann der Schusch den Bären aus dem Haus locken? Charlotte Habersack erzählt aus Der Schusch und der Bär (Ravensburger)und vielleicht auch etwas vom schaurigen Schusch, ihrer ersten Schusch-Geschichte. Dauer ca. 45…

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12Februar | Di | 2019

John Wray

(c) Jan Schoelzel

Der amerikanisch-österreichische Autor John Wray sorgte 2016 mit seinem Roman Das Geheimnis der verlorenen Zeit für Furore und wurde 2017 beim Bachmann-Wettbewerb mit dem Deutschlandfunkpreis ausgezeichnet. Sein neuer Roman Gotteskind dreht sich um die Frage, was eine junge Amerikanerin dazu bringt, ihr Zuhause und ihre Identität aufzugeben, um sich den Taliban anzuschließen. Kalifornien im Jahr 2001. In John Wrays Gotteskind (Rowohlt) hat die 18-jährige Aden Sawyer einen Plan, der sie weit weg vom Haus ihrer alkoholkranken Mutter und vom Einfluss…

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14Februar | Do | 2019

Der Knäckebrotkrach: Familienlesung mit Bob Konrad (ab 8 Jahren)

Wie immer verbringen Mayo und ihr kleiner Bruder Super die Ferien bei ihren Großeltern. Oft endet der Urlaub im Chaos, aber dieses Mal soll es schön und harmonisch werden. Doch dann geraten erst Oma und Opa und dann das ganze Dorf aneinander. Und schon hängen Mayo und Super mittendrin im schönsten Knäckebrotkrach (Arena). Eine schräge Feriengeschichte von Bob Konrad über die Frage nach der richtigen Seite des Knäckebrots. Dauer ca. 45 min. Es gibt einen Büchertisch und der Autor signiert…

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Buchpremiere: Julia Trompeter

(c) Bogenberger Autorenfotos

»Aber nein«, denkt Klara. »Jetzt nicht an Hauke denken.« Denn Hauke ist Vergangenheit. Und das Hauke’s auch, die Kneipe, die Hauke und Klara im Berliner Wedding betrieben haben. Die Gegenwart heißt Utrecht und in Utrecht ist vieles anders. Ganz anders. Oder nur fast. Frühling in Utrecht (Schöffling), so heißt Julia Trompeters neues Buch. Nach ihrem lyrischen Debüt Zum Begreifen nah und dem ersten Roman Die Mittlerin ist es das dritte. Klara, die Protagonistin, schreibt, notiert unentwegt die Unterschiede, die sie…

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15Februar | Fr | 2019

Nino Haratischwili – Die Katze und der General

Datum: Freitag, 15. Februar um 19.30 Uhr Ort: Stadtbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln Moderation: Thomas Laue Eintritt: 10,-€ / 8,-€ Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen »Der General« genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist…

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zwischen/miete #13: Barbara Zeman

(c) Judith Stehlik

Ein Leben für die Kunst! Immerjahn will seine Villa zum Museum machen – doch Barbara Zeman lässt den reichen Erben schon an den Vorbereitungen verzweifeln. Und erzählt in einer Kölner WG von versehrter Männlichkeit und einer Ausstellung der Absurditäten. »Trübe taumelten die sinkenden Brocken eines Traumes vor seinen Augen«: Immerjahn, der Protagonist des gleichnamigen Romans (Hoffmann und Campe), wacht ziemlich mühsam auf. Kein Wunder, denn in der lähmenden Hitze des Spätsommers muss der Mann seine Villa zum Museum umbauen. Doch…

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18Februar | Mo | 2019

Heinz Helle

Ein einziger Gedankenstrom auf zweihundert Seiten, kein Absatz, keine Kapitel. Es ist der Tod des älteren Bruders, der den Erzähler zu dieser Suada antreibt, die Erinnerung an ihre letzte Begegnung. In einer Münchner Kneipe redet der alkoholkranke Bruder auf den jüngeren ein, über ungezählten Bieren spricht er vom Bösen, vom Abgrund und vom Wagnis, dennoch ein Kind in diese Welt zu setzen, die ihm zusehends entgleitet. Heinz Helles Die Überwindung der Schwerkraft ist ein Schlag in die Magengrube, ein wütender…

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21Februar | Do | 2019

Tiergeister AG. Achtung, gruselig! Familienlesung mit Barbara Iland-Olschewski (ab 8 Jahren)

Tagsüber ist Sankt-Ethelburg eine ganz normale Schule. Aber nachts verwandelt sie sich in Spuk-Ekelburg, bevölkert von Geistertieren und fiesen Gespensterlehrern, die im Spuken unterrichten. Doch der Dackel Arik und seine Freunde haben keine Lust mehr, die Kinder zu erschrecken, viel lieber wollen sie ihnen etwas beibringen. Darum gründen sie heimlich die Tiergeister AG (Ars Edition). Eine schaurige Mitmachlesung mit Barbara Iland-Olschewski – Taschenlampen nicht vergessen! Damit es auch besonder tierisch-gruselig wird, findet die Lesung im Kölner Zoo statt. Dauer ca.…

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Buchpremiere: Yannic Han Biao Federer

Yannic Han Biao Federers Debütroman Und alles wie aus Pappmaché setzt mit dem Jahr 2001 ein. Der Fernseher zeigt Bilder des einstürzenden World Trade Centers. Vier junge Menschen – Sarah, Anna, Frank und Jian – sehen die Bilder, Wendemarke einer sich rapide ändernden Welt, und versuchen den für sie richtigen Lebensweg zu finden. Und alles wie aus Pappmaché (Suhrkamp) begleitet Sarah, Anna, Frank, Jian und ihre Freunde bei ihrer Suche nach Zugehörigkeit und nach Orientierung in einer immer disparater und…

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Paratexte #8: Bernd Lüttgerding

Der in Brüssel lebende Schriftsteller Bernd Lüttgerding stellt in der Reihe Paratexte sein neues Buch "Der rote Fuchs" vor. Es ist ein poetischer Zyklus über das Verhältnis von Mensch und Tier, Tier und Stadt, über das Leben eines Fuchses von der Geburt bis zu seinem Tod. Das farbig-illustrierte Künstlerbuch erscheint heute in der parasitenpresse. Moderation: Adrian Kasnitz

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07März | Do | 2019

Tanja Maljartschuk

(c) Michael Schwarz

Tanja Maljartschuks Ich-Erzählerin in ihrem neuen Roman "Blauwal der Erinnerung" ist Schriftstellerin und von einer eigentümlichen Faszination für den Geschichtsphilosophen und Politiker Wjatscheslaw Lypynskyj beseelt. Und sie und der leidenschaftliche Vorkämpfer für die ukrainische Unabhängigkeit haben mehr miteinander gemein, als sie sich zunächst eingestehen mag. Die Protagonistin in Tanja Maljartschuks Blauwal der Erinnerung (Kiepenheuer & Witsch) hat sich zurückgezogen, sie geht kaum noch vor die Tür, leidet an Panikattacken und an den gescheiterten Beziehungen, die hinter ihr liegen. Am tiefsten…

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11März | Mo | 2019

Literaturklub: Angst und Ausbruch mit Mira Mann und Thomas Empl

Im Sommer 2017 erhält die Musikerin Mira Mann (München) eine beängstigende Diagnose. Im Krankenhaus beginnt sie ein poetisches Tagebuch über die ersten zwei Wochen mit diesem Wissen. „Ich will meine Angst nicht verstecken“, schreibt sie über diese Zeit. Der Kölner Autor Thomas Empl sucht oft in seinen Texten nach Schönheit im Traurigen, dem Ausbruch aus Abhängigkeiten und einer Sprache für (und gegen) Gewalt. Durch den Abend mit Lyrik und Prosa führt Adrian Kasnitz. Mira Mann ist Bassistin und Sängerin der…

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14März | Do | 2019

Gunther Geltinger

Gunther Geltingers neuer Roman Benzin erzählt in 26 Kapiteln – von A bis Z – eine Geschichte über Vorurteile und Souveränität, über Vertrauen und Verrat: Er beschreibt die Reise eines Paares, Alexander und Vinz, nach Südafrika. In Gunther Geltingers Benzin (Suhrkamp) unternehmen Alexander und Vinz eine Reise, weil ihre Beziehung in eine Krise geraten ist – und das nicht zum ersten Mal. Der Roadtrip durch Südafrika soll ihnen Klarheit verschaffen, und Vinz, der Schriftsteller, erhofft sich eine Idee für seinen…

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20März | Mi | 2019

DIE GOLTSTEINSTRASSE EMPFIEHLT: Jérôme Leroy und sein großartiges Zukunftsszenario „Die Unsichtbaren”…

Am Mittwoch, den 20. März um 20:00 Uhr stellt die Buchhandlung Goltsteinstraße den französischen Autor Jérôme Leroy und seine großartige Dystopie „Die Verdunkelten” vor. Moderierend und übersetzend begleitet wird der Abend von der Journalistin Dina Netz, den deutschsprachigen Lesepart übernimmt der Schauspieler Dirk Heinrichs.

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21März | Do | 2019

Literarischer Salon: Thomas Melle

c_Dagmar-Morath

So nah wie nach Thomas Melles jüngstem Buch Die Welt im Rücken lagen Schock und Begeisterung selten beieinander: Ein erfolgreicher Autor, einer der avanciertesten seiner Generation (geboren 1975), beschreibt minutiös wie schonungslos den Verlauf seiner eigenen psychischen Erkrankung, der bipolaren Störung. Kein Roman, und doch große Literatur, weil Thomas Melles erzählerischer Furor ihn über die eigene Not hinausträgt – und in gewisser Weise eben diese Not damit transzendiert. Zugleich ergibt sich ein Zwiespalt: Der Glücksfall für den Leser bleibt die…

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