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21Februar | Do | 2019

Buchpremiere: Yannic Han Biao Federer

(c) Max Zerrahn

Yannic Han Biao Federers Debütroman Und alles wie aus Pappmaché setzt mit dem Jahr 2001 ein. Der Fernseher zeigt Bilder des einstürzenden World Trade Centers. Vier junge Menschen – Sarah, Anna, Frank und Jian – sehen die Bilder, Wendemarke einer sich rapide ändernden Welt, und versuchen den für sie richtigen Lebensweg zu finden. Und alles wie aus Pappmaché (Suhrkamp) begleitet Sarah, Anna, Frank, Jian und ihre Freunde bei ihrer Suche nach Zugehörigkeit und nach Orientierung in einer immer disparater und…

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22März | Fr | 2019

lit.COLOGNE: Das magische Auge des Dieter Kühn – mit Michael Lentz, Yorck Dippe und Angela Winkler

Kein Einlass nach Beginn – Schiff legt ab! Der Schriftsteller und Dichter Michael Lentz preist den 2015 verstorbenen Historiker und Romancier Dieter Kühn, einen Autor, dessen Werk so umfangreich wie vielseitig ist. Ob mit seinen Biografien („Ich Wolkenstein“), Romanen („N“, „Stanislaw der Schweiger“), Erzählungsbänden („Ich war Hitlers Schutzengel“), Hörspielen („Goldbergvariationen“) oder hochgerühmten Übertragungen aus dem Mittelhochdeutschen („Parzifal“) – Dieter Kühn war ein „wunderbar ordnungsmäßig ordnungsloser“ Erzähler (Süddeutsche Zeitung). Michael Lentz („Schattenfroh“) hat mit Kühn nicht nur den Ort der Kindheit und Jugend gemeinsam –…

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lit.COLOGNE: Oxford und die Folgen: Alan Hollinghurst, Sylvester Groth & die Sparsholt-Affäre

Im Oktober 1940 kommt der junge David Sparsholt nach Oxford. Während der „The Blitz“ London erschüttert, wird Oxford zu einem Rückzugsort. Dort formt sich zwischen David und einem Kommilitonen eine ungewöhnliche Freundschaft, die das Leben der beiden Männer über Jahrzehnte hinweg prägen wird. Die Sparsholt-Affäre von Booker-Prize-Träger Alan Hollinghurst ist ein großer, atmosphärischer Roman über Freundschaft, Liebe und Kunst. Mod.: Bernhard Robben, dt. Text: Sylvester Groth

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23März | Sa | 2019

lit.COLOGNE: Francesca Melandri und Husch Josten über Väter und Vaterländer. Mit Anja Laïs

Kein Einlass nach Beginn – Schiff legt ab! italienisch | deutsch So „einige Lebenslügen Europas“, schrieb die ZEIT, hat Francesca Melandri in Alle, außer mir in die Luft gesprengt. Das von der Kritik weltweit gefeierte Familienepos ist der Abschluss einer eigenwilligen Trilogie. Denn auch mit Eva schläft und Über Meereshöhe zeichnete sie im Vater zugleich das Vaterland. Mit Kollegin Husch Josten (Land sehen) spricht sie über Europa, Väter, Verdrängung, Geschichte – und die zwei Seiten einer jeden Medaille. Mod. u. Übersetzung: Paola Barbon, dt. Text: Anja Laïs

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lit.COLOGNE: Vergeben oder fliehen? Miriam Toews und Anna Thalbach unter Mennoniten

englisch | deutsch Sie sind acht Frauen: Mütter, Töchter, Ehefrauen. Jahrelang wurden sie von den Männern ihrer Mennoniten-Gemeinde nachts betäubt und vergewaltigt. Während ihre Peiniger vor Gericht sind, beraten sie sich: Was tun wir, wenn die Männer zurückkommen? Vergeben oder fliehen? Die kanadische Autorin Miriam Toews, als Kind von Mennoniten erzogen, hat in Die Aussprache eine wahre Geschichte in einen atemberaubenden Roman verwandelt. Mod.: Susanne Becker, dt. Text: Anna Thalbach

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24März | So | 2019

lit.COLOGNE: Ein Buch wie eine Therapie – Adélaïde Bon und Nina Kunzendorf

französisch | deutsch Mit neun Jahren wird das Mädchen im Hausflur missbraucht. Es lebt sein Leben in einer privilegierten Familie weiter, wird Schauspielerin und verbirgt den Selbsthass, den es seither in sich trägt. Das Mädchen auf dem Eisfeld erzählt die wahre Geschichte von Adélaïde Bon. Ein essenzielles und poetisches Buch über die zerstörerische Kraft sexueller Gewalt. Bon zeigt, dass es Heilung gibt, wenn die erlebte Gewalt ausgesprochen und benannt wird. Mod.: Olga Mannheimer, dt. Text: Nina Kunzendorf

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25März | Mo | 2019

lit.COLOGNE: Kamel Daoud und Boris Aljinovic verlängern Leben

französisch | deutsch In Zabor erforscht Kamel Daoud („Der Fall Meursault“) das menschliche Dasein mit den Methoden aus Tausendundeiner Nacht. Ismael beginnt in der Einsamkeit seines Dorfes Geschichten zu schreiben und entdeckt schon bald: Er hat die Gabe, das Leben von Sterbenden zu verlängern. Solange er über die Leute schreibt, hält er den Tod auf Abstand. Doch eines Tages liegt sein eigener Vater im Sterben. „Eine feurige Parabel auf die Macht des Schreibens“ (Le Monde). Mod.: Stefan Barmann, dt. Text: Boris Aljinovic

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lit.COLOGNE: William Boyd, Florian Lukas und blinde Liebe

Kein Einlass nach Beginn – Schiff legt ab! englisch | deutsch Der Meistererzähler William Boyd („Einfache Gewitter“) ist zurück. In Blinde Liebe verfolgt er die Geschichte des talentierten Pianisten Brodie Moncur, der sich rettungslos in die Sopranistin Lika Blum verliebt. Ein Drama aus Leidenschaft und Rache entspannt sich vor der Kulisse Europas im 19. Jahrhundert. „Ein guter Boyd ist der ultimative Lesegenuss. Hier ist er auf der Höhe seiner Kunst. Großartig“ (Sunday Times). Mod.: Bernhard Robben, dt. Text: Florian Lukas

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26März | Di | 2019

lit.COLOGNE: Clemens J. Setz, der Trost runder Dinge und das Erste Wiener Heimorgelorchester

Das ganz und gar Unerwartete bricht ins Leben von Clemens J. Setz’ Figuren ein. Durch Falltüren gestattet uns der preisgekrönte Autor in Der Trost runder DingeBlicke auf rätselhafte Erscheinungen des Alltags. Das Erste Wiener Heimorgelorchester hat sich den Synthi-Klängen billiger Keyboards verschrieben. Selbst getextete Songs („Die Letten werden die Esten sein“), aber auch Vertonungen der Gedichte von Ernst Jandl bis Clemens Setz komplettieren den Abend. Mod.: Florian Kessler

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lit.COLOGNE: Aus dem Dachsbau: Dirk von Lowtzow durchmisst das Leben

Dirk von Lowtzow, Sänger und Songwriter der Band Tocotronic (aktuelles Album: „Die Unendlichkeit“), durchmisst in einer poetischen und schrägen Enzyklopädie sein Leben, die Kunst, die ihn beschäftigt. Aus dem Dachsbau erzählt von Kindheit und Jugend, von Aufruhr und Angst, vom Tod des engsten Kindheitsfreundes, vom sehnsüchtigen Umherschweifen und seiner Sozialisation durch Popmusik, Comics und Filme. Mit im Gepäck: seine Akustikgitarre und Songs aus 25 Jahren Bandgeschichte.

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27März | Mi | 2019

lit.COLOGNE: Oktopus, Emu, Baumkänguru? Alle besser als der Mensch! Sy Montgomery und Donna Leon lernen von Tieren. Mit Annika Schilling

englisch | deutsch Bei ihrem letzten Auftritt auf der lit.COLOGNE schien es fast, als hätte die Bestsellerautorin Donna Leon eine geheime Mission. Bevor sie sich zu ihrem neuen Fall von Commissario Brunetti äußern wollte, hielt sie ein flammendes Plädoyer für das großartige Buch Rendezvous mit einem Oktopus der amerikanischen Schriftstellerin Sy Montgomery. Nicht mehr zu stoppen, schrieb sie nun für die deutsche Ausgabe von Einfach Mensch sein – Von Tieren lernen ein Nachwort. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie trotz ihres vollen Terminkalenders einer einzigen…

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lit.COLOGNE: Kein Stricken, kein Sticken, kein Friedensangebot. Tabula rasa mit Karen Duve und Feridun Zaimoglu

Kein Einlass nach Beginn – Schiff legt ab! Karen Duves neuer Roman Fräulein Nettes kurzer Sommer wurde von Lesern und Kritik gefeiert. Endlich ein historischer Roman, der eine vielschichtige, mutige Frauenfigur ins Zentrum stellt. „Annette von Droste-Hülshoff, plötzlich quicklebendig“ und „hinreißend kurzweilig“ urteilte die Süddeutsche Zeitung. „Es geht um das Porträt einer ganzen Epoche, das Karen Duve so entzückend romantisch und zynisch-nüchtern aufschreibt“ (Spiegel Online). Auch Feridun Zaimoglu(„Siebentürmeviertel“) widmet sich historischen Stoffen. In Die Geschichte der Frau lässt er auf der Höhe seiner Kunst zehn außerordentliche…

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lit.COLOGNE: Marion Brasch und Helene Hegemann – über Glück und Unglück, im Bungalow und woanders

Marion Brasch (Jg. 1961) erzählt in Lieber woanders von Verlust und Überleben, den Augenblicken, die über Glück und Unglück entscheiden. Um Glück, Verlust und Überleben geht es auch Helene Hegemann (Jg. 1992) in Bungalow. In einer apokalyptischen Welt beobachtet die 13-jährige Charlie das kaputte Leben der Erwachsenen. Die beiden Autorinnen sprechen über ihre Romane, das Schreiben, über Gemeinsamkeiten und Differenzen, mächtige Vorbilder und wie man sie austrickst. Mod.: Knut Elstermann

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28März | Do | 2019

lit.COLOGNE: Was Florian Illies über 1913 noch unbedingt erzählen will!

In den sechs Jahren seit dem Erscheinen seines Bestsellers „1913. Der Sommer des Jahrhunderts“, der in 24 Sprachen übersetzt und 750.000 Mal verkauft wurde, suchte Florian Illies immer weiter nach neuen Geschichten aus diesem unglaublichen Jahr. In 1913. Was ich noch unbedingt erzählen wollte erzählt Illies mit Poesie, Witz und Eleganz von seinen neuen Funden: wie Hermann Hesse auf Skiern aus seiner Ehe flieht, Marcel Proust die Kritiker von „À la recherche ...“ mit Gebäck besticht, warum Tilla Durieux nur noch mit ihrem Papagei…

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lit.COLOGNE: Takis Würger und Stella

Für „Der Club“ erhielt er 2017 den lit.COLOGNE-Debütpreis. Nun erscheint mit Stella endlich Takis Würgers zweiter, aufregender Roman. Es ist 1942. Stella und der junge, stille Friedrich werden ein Paar. Als die Gestapo Stellas jüdische Identität enttarnt, wird sie vor eine unmenschliche Entscheidung gestellt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine dramatische Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Mod.: Adriana Altaras

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