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Theresia Enzensberger: Blaupause

Moderation: Christl Drey

Luise Schilling ist jung, wissbegierig und voller Zukunft. Anfang der brodelnden zwanziger Jahre kommt sie an das Weimarer Bauhaus. Sie studiert bei Professoren wie Gropius oder Kandinsky und wirft sich hinein in die Träume und Ideen ihrer Epoche. Zwischen Technik und Kunst, Kommunismus und Avantgarde, Populismus und Jugendbewegung lernt Luise gesellschaftliche Utopien kennen, die uns bis heute prägen. Rasant und äußerst gegenwärtig erzählt Theresia Enzensberger von einer jungen Frau in den Wirren ihres Lebens: von den Konflikten zwischen Rechts und Links bis zum Sprung eines jungen Liebespaares in einen nächtlichen Fluss.

„Vergangenes als etwas Lebendiges begreifen – Theresia Enzensberger macht die Bauhaus-Jahre zu einem Moment der Gegenwart.“ Florian Illies

Theresia Enzensberger wurde 1986 in München geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York und schreibt als freie Journalistin unter anderem für die FAZ, FAS, ZEIT Online, Krautreporter und Monopol. 2014 gründete sie das vielfach preisgekrönte BLOCK Magazin. Blaupause ist ihr 2017 erschienener Debütroman.

Christl Drey begann ihre wissenschaftliche Karriere an der RWTH Aachen. Als Professorin lehrte sie an der FH Bochum und bis 2014 an der Universität Kassel, Bereich Städtebau. Sie ist Gründungsmitglied und seit 2013 Vorstandsvorsitzende des Hauses der Architektur Köln hdak. Christl Drey arbeitet heute als freie Architektin und Stadtplanerin in Köln.

Kooperationspartner: Haus der Architektur Köln (hdak)