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Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium: Özlem Özgül Dündar

Özlem Özgül Dündar erhält im Jahr 2018 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium für einen Text, der sich mit dem Brandanschlag in Solingen im Jahr 1993 befasst. Fünf Menschen türkischer Abstammung kamen bei diesem neonazistischen Anschlag ums Leben.

»Ein Geschehen wie den Mordanschlag von Solingen literarisch zu verarbeiten, ist sehr kompliziert. Ein emotional, zugleich medial und symbolisch derart hoch aufgeladenes Sujet birgt die Gefahr, sich wie ein Schlagschatten über die literarische Gestaltung zu legen. Darüber zu handeln, ist also ein veritables Wagnis. Özlem Özgül Dündar hat sich ihm gestellt. Selbst in Solingen geboren, hat sie dieses Drama aus Sicht der Mütter erzählt, der Opfermütter, und auch der Mutter eines Täters«, schreibt Enno Stahl in seiner Laudatio auf die diesjährige Brinkmann-Preisträgerin, die im Juli auch mit dem Kelag-Preis der Bachmann-Tage ausgezeichnet wurde. Gerrit Wustmann spricht mit Özlem Özgül Dündar über literarische Wagnisse und ihren diesjährigen Preissegen.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die Stadt Köln zu einem Umtrunk ein.