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Rainer Merkel: Stadt ohne Gott

Die leeren Versprechungen des Westens, die Verheerungen des Ostens – in seinem neuen Roman lässt Rainer Merkel vier Figuren die Frage stellen, wo es sich überhaupt noch würdig (über-)leben lässt.

Da ist Rosie, die aus Berlin in den Libanon reist, um ein neues Leben zu wagen. Da ist Daoud, der sich nicht traut, sie zu lieben. Da ist Rafik, der beide liebt, und Zarah, die die Liebe schon lange aufgegeben hat. Alle vier treffen aufeinander in Beirut, der Stadt ohne Gott (S. Fischer) und am Rande der Kriege der Welt. Rainer Merkel kennt sich aus mit Gefahrenzonen, unter anderem  arbeitete  er  für  das einzige psychiatrische Krankenhaus  Liberias  –  und  ist im Literaturhaus nicht zuletzt eindringlich durch den Abend zu seinem Projekt Go Ebola Go in Erinnerung. Sein neues Buch wagt sich einmal mehr tief in die existenziellen Krisenbereiche des Erdballs wie seiner Bewohner. Christof Hamann (Universität zu Köln) fragt nach Glaube, Liebe, Hoffnung.