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Philipp Weiss

Es geht um das Anthropozän, um das Verhältnis von Mensch, Technik und Natur, es geht um alles. Schon jetzt wird Philipp Weiss‘ Debütroman Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen als »der wohl ungewöhnlichste Roman dieses Bücherherbstes« (ORF) gehandelt.

Gleich fünf Bände umfasst Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen (Suhrkamp), sie schlagen einen tollkühnen Bogen vom Aufstand der Pariser Kommune bis zur nuklearen Katastrophe von Fukushima. Dabei verschränken sich die unterschiedlichsten Textsorten (Enzyklopädie, Comic, Notizheft, Tonbandtranskription, Erzählung), wie sich auch die Handlungsstränge durchdringen: Paulette gerät vom revolutionären Paris ins Japan der Meji Ära, ihre Ururenkelin Chantal fahndet nach den verschollenen Gebeinen der weitgereisten Vorfahrin und wird dabei selbst gesucht, von Jona, der statt ihrer auf Abra trifft, eine von Phantomschmerzen getriebene Japanerin, und auf den neunjährigen Akio, der akribisch die apokalyptische Szenerie Fukushimas dokumentiert. Über diesen neuen »Totalitätsanspruch von Literatur« (Spiegel) spricht Philipp Weiss mit dem Kritiker Markus Brügge.