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Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt

Der große Erzähler existentieller Erfahrungen Peter Stamm legt einen neuen Roman vor – und bringt in Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt (S. Fischer) Vergangenheit und Gegenwart in einen faszinierenden Dialog.

»Ich will gar nicht wissen, was die Zukunft mir bringt, aber ich mag die Vorstellung, dass sie festgeschrieben  ist, dass alles, was mir geschieht, schon einmal jemandem geschehen ist, einen Zusammenhang hat und einen Sinn ergibt. Als wäre mein Leben eine Geschichte«, sagt Lena, die weibliche Hauptfigur in Peter Stamms neuem Buch. Als Lena dem Schriftsteller Christoph begegnet, der erstaunlich viel über ihr Leben  weiß,  beginnt ein  so spannendes wie wahrhaftiges Spiel: Christoph kennt das Leben, das Lena führt, und weiß, was ihr bevorsteht. Er hat eine Frau geliebt, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war – und lotet die unerklärliche Nähe aus, die einen  von  dem  trennt,  der  man  früher  war.  Johannes Schröer (domradio.de) spricht mit Peter Stamm über das Schicksal und die Gleichgültigkeit der Welt.

Foto: (c) Anita Affentranger