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Pascal Manoukian: Nachtvögel

Differenziert, vielschichtig und literarisch-einfühlsam beleuchtet der armenisch-französische Journalist Pascal Manoukian in seinem Debütroman Nachtvögel (Sujet Verlag) das Leben Geflüchteter.

Es ist das Jahr 1992, als Assan und seine Tochter Iman aus dem somalischen Bürgerkrieg nach Frankreich fliehen. Zugleich treffen dort auch Chanchal aus Bangladesch und Virgil aus Moldawien ein. Sie alle finden sich in Villeneuve-le-Roi und bilden dort eine Schicksalsgemeinschaft. Und das in einer Zeit, da der Front National bei den Regionalwahlen 13,7 Prozent der Stimmen erhalten hat. Pascal Manoukian hat jahrzehntelang als Kriegsreporter die Krisenregionen der Welt bereist. Er kennt die Gründe, die Menschen dazu bringen, auf der Flucht ihr Leben zu riskieren. Seine Geschichte zeigt, dass die Flüchtlingskrise nicht erst 2015 begann. Wer sie verstehen will, sollte dieses Buch lesen, schrieb Gerrit Wustmann im Freitag. Nun moderiert er den Abend mit Pascal Manoukian und liest auch aus der Übersetzung von Dorothee Calvillo. Stefan Barmann übersetzt das Gespräch.

Foto: (c) Editions Don Quichotte