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Nelson Mandelas Briefe

»Eine neue Welt wird nicht von denen geschaffen, die tatenlos beiseitestehen, sondern von denen, die sich in die Arena begeben, deren Kleider vom Sturmwind zerfetzt sind und deren Leiber im Kampf bleibende Spuren davontragen.« Nelson Mandela

 1962, auf dem Höhepunkt einer brutalen Kampagne des südafrikanischen Apartheidregimes gegen die politische Opposition, wurde der vierundvierzigjährige Nelson Mandela, Anwalt und Aktivist des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), verhaftet. Er ahnte nicht, dass er die folgenden 27 Jahre im Gefängnis verbringen würde. Im Laufe seiner 10.052 Tage in Haft schrieb Mandela eine Vielzahl von Briefen an Gefängnisbehörden, an Mitstreiter, Regierungsfunktionäre und an seine Frau Winnie und seine fünf Kinder. In einer Zeit, in der die Welt ihren moralischen Kompass verloren zu haben scheint, erinnern Nelson Mandelas bewegende Briefe daran, dass Freiheit und Gerechtigkeit nicht verhandelbar sind. Aus seinen Briefen, versammelt in dem Band Briefe aus dem Gefängnis (C.H.Beck), lesen Navid Kermani, Pegah Ferydoni, Günter Wallraff, Petra Gerster und Christian Nürnberger. Stephan Bierling moderiert den Abend.

Die Einnahmen werden an das Writers-in-Prison- Programm des PEN Deutschland gespendet.

 

Veranstaltungspartner: PEN-Zentrum Deutschland, Agnes Buchhandlung, COMEDIA Theater Köln, Verlag C.H.Beck

(c) Andrew Zuckerman